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28. Juli 2020 | Untersuchungsausschuss

Rothensteiner-Rückzug: Schmid kann als Beschuldigter keine CASAG-Personalentscheidungen treffen!

ÖBAG-Vorstand ist Spinne im schwarzen Postenschacher-Netzwerk – Blümel muss sich endlich persönlich einbringen und für Schmids Abgang sorgen

Nach dem angekündigten Rückzug von Walter Rothensteiner als Aufsichtsratsvorsitzender der Casinos Austria AG (CASAG) fordert die FPÖ-Abgeordnete Susanne Fürst, Mitglied im Ibiza-Untersuchungsausschuss, dass die Neubesetzung nicht über den Schreibisch von ÖBAG-Vorstand Thomas Schmid laufen dürfe. „Er ist selbst Beschuldigter im CASAG-Verfahren, jede Aktivität Schmids hinsichtlich dieses Unternehmens ist unter dieser Voraussetzung völlig undenkbar. Nach allen aktuellen Ermittlungsergebnissen ist Schmid außerdem die Spinne im schwarzen Postenschacher-Netzwerk und aus diesem Grund generell völlig ungeeignet, Personalentscheidungen für die Republik zu treffen“, betonte Fürst.

Schmid dürfte, wie aktuellen Medienberichte nahelegen, nicht einmal davor zurückgeschreckt sein, seine eigene Beförderung an die ÖBAG-Spitze durch entsprechende Beeinflussung der Ausschreibung massiv anzukurbeln. „Wer alle Skandale, in die er verwickelt zu sein scheint, noch überblicken kann, dem ist klar, dass Schmid keine Zukunft als ÖBAG-Vorstand haben kann und wird“, so Fürst.

„Es ist hoch an der Zeit, dass sich ÖVP-Finanzminister Blümel endlich persönlich dieser Sache annimmt und vom sichtlich überforderten ÖBAG-Aufsichtsrat abwärts wieder für Transparenz und Glaubwürdigkeit in der staatsnahen Wirtschaft sorgt. Andernfalls muss er sich den Vorwurf gefallen lassen, den unter seinen Vorgängern massiv blühenden Postenschacher zu decken“, sagte die FPÖ-Abgeordnete.

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