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25. November 2021 | Gesundheit

Hohe Corona-Belegungszahlen in Spitälern sind kein Wunder

FPÖ-Gesundheitssprecher Kaniak: "Minister Mückstein lässt Infizierte, egal ob geimpft oder nicht, im Stich, anstatt längst ein Standard-Behandlungsprogramm anzubieten."

Der freiheitliche Gesundheitssprecher und Vorsitzende des parlamentarischen Gesundheitsausschusses, Gerhard Kaniak, kritisierte einmal mehr den sorglosen Umgang der türkis-grünen Bundesregierung mit Corona-positiv getesteten Patienten: Der grüne Minister vergesse komplett, dass es sich bei Infizierten, egal ob geimpft oder nicht, tatsächlich um Patienten handle und diese lasse er schmählich im Stich.

Es gibt nur leichten Verlauf - oder Spital

„Nach wie vor gibt es keine aktiven Behandlungsvorschläge von Seiten des grünen Gesundheitsministers, und es bleibt den Patienten überlassen, wie sie wieder gesund werden können. Ein gut informierter und engagierter Hausarzt steht leider nicht jedem zur Verfügung, so bleibt nur noch 'schwarz oder weiß': Entweder hat man einen leichten Verlauf und gesundet von selbst, oder man landet schlussendlich im Spital“, schilderte Kaniak die verheerende Lage.

Hausärzte müssten viel mehr eingebunden werden

„Nach so langer Zeit der Pandemie hätte schon längst ein Standard-Programm mit Medikamenten entwickelt werden müssen. Allgemeinmediziner und Hausärzte könnten dieses dann an ihre Patienten anpassen. Wichtig wäre zudem auch, dass für Erkrankte ärztliche Hausbesuche forciert werden. Ein solches Corona-Management würde unsere Spitäler auch schnell und effektiv vor einer Überlastung schützen“, betonte Kaniak.

Medikamente gar nicht oder zu spät bestellt

„Für dieses ganze Chaos ist es auch bezeichnend, dass erst jetzt auf Paxlovid und Molnupiravir gesetzt wird. Die von Mückstein vorbestellten Mengen kommen jedoch zu spät und erscheinen zu wenig. Das Produkt REGEN-COV, das bereits in mehreren Ländern zugelassen ist, wird von Mückstein und Co. sogar geflissentlich übersehen. Warum setzt man in Österreich auf 'Off-Label-Impfungen' und hat aber nicht schon längst nationale Zulassungsverfahren für die neuen Produkte gestartet? Auch Empfehlungen für präventive Medikamente und Anwendungen, wie sie bereits HNO-Ärzte der MedUni Wien vorschlagen, finden anscheinend bei Minister Mückstein kein Gehör“, erklärte der FPÖ-Gesundheitssprecher.

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