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18. November 2021 | Europäische Union, Verkehr, Wirtschaft

Freundschaftsgruppe Österreich-Italien berät über Großprojekt Hafen Triest

Triest soll viertgrößter Hafen Europas werden und mit entsprechenden Verkehrsnetzen Waren in kürzester Zeit bis in den Ostseeraum liefern können.

Am 17. November fand im Zuge der Sitzungswoche des Nationalrates ein Arbeitsgespräch der österreichischen Abgeordneten der bilateralen Gruppe Österreich-Italien statt. Gemeinsam mit dem Botschafter der Republik Italien und der österreichisch-italienischen Gesellschaft besprach der Obmann Christian Ragger die Fortschritte des Triester Hafens: „Der Ausbau Triest zum viertgrößten Hafen Europas verspricht der Euregio 'Senza Confini' einen starken wirtschaftlichen Aufschwung durch die logistisch bedeutsame Verknüpfung mit den transeuropäischen Verkehrsnetzen. Der gleichsam angestrebten Fertigstellung der Baltisch-Adriatischen Achse bis nach Danzig stellt für Kärnten, das Veneto und Friaul-Julisch Venetien durch eine Freihandelszone in Triest und weitere Hinterland-Konzepte in Österreich die Warendistribution und Weiterverarbeitung von Handelsgütern betreffend einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil dar, der für die Region Arbeitsplätze und Wertschöpfung schafft“, so Ragger.

Immense Verkürzung der Verkehrswege

Enge wirtschaftliche Zusammenarbeit stärken den europäischen Regions-Gedanken. „Durch das grenzübergreifende Zusammenspiel des Bundeslandes Kärnten mit den norditalienischen Regionen und den staatlichen und privaten Stakeholdern und Gesellschaften stellen wir die wichtige und wachsende Bedeutung der Region unter Beweis. Sobald das letzte Stück der Achse zwischen der italienischen Staatsgrenze und Villach fertiggestellt ist, können Güter von Triest bis in den Ostseeraum innerhalb eines Tages transportiert werden, was Handelswege immens verkürzt. Eine entscheidende Rolle wird dabei den italienischen und österreichischen Transportunternehmen zugutekommen“, zeigte sich Ragger bei den konstruktiven Arbeitsgesprächen überzeugt.

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