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02. Dezember 2021 | FPÖ, Gesundheit, Menschenrechte, Verfassung

FPÖ zeigt Wege auf, wie wir aus dem Corona-Chaos kommen

Neues Buch mit vielen Fakten - drohende Impfpflicht als Testballon für EU - Impfung massiv überbewertet - Covid-Medikamente noch immer viel zu selten im Einsatz.

Die FPÖ zeigt im Rahmen ihrer Pressekonferenz Wege auf, wie wir aus dem Corona-Chaos kommen.

Foto: FPÖ TV

FPÖ-Bundesparteiobmann Klubobmann Herbert Kickl, FPÖ-Parlamentarier Gerald Hauser und Univ.-Doz. Dr. Hannes Strasser präsentierten heute, Donnerstag, in einer Pressekonferenz in Wien das von Hauser und Strasser verfasste Buch „Raus aus dem Corona-Chaos“.

Masern-Impfpflicht nicht mit Corona vergleichbar

Zu Beginn der Pressekonferenz befasste sich FPÖ-Chef Kickl mit der Verfassungsmäßigkeit des Impfzwangs. ÖVP-Verfassungsministerin  Karoline Edtstadler habe dazu ein Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte zur Masern-Impfpflicht in Tschechien bemüht, wo diese für rechtmäßig erklärt worden sei. „Das ist das stärkste Argument der Regierung“, kritisierte Kickl. Aber sogar die Haus- und Hofexperten der Bundesregierung wie der Infektiologe Christoph Wenisch würden sagen, dass man diese Impfungen nicht miteinander vergleichen könne, da Masern etwas ganz anderes seien. Das Urteil des EGMR sei von Verfassungsexperten verfassungsrechtlich auch für desaströs befunden worden und beinhalte schwerwiegende Mängel. „Wir haben rechtlich also sehr gute Karten, und auch die WHO ist ja gegen den Impfzwang“, so Kickl, der vermutet, dass Österreich eine Art Testballon sei, wo dann, wie bei Dominosteinen, in der ganzen EU ein genereller Impfzwang erlassen werde. „Daher bin ich froh über den politischen Widerstand, den wir ausüben.“

Impfung keineswegs "völlig harmlos"

„Den Stein ins Rollen hat für mich damals meine Impfung mit den heftigen Nebenwirkungen gebracht. Seit dem Zeitpunkt vertraue ich den Publikationen nicht mehr. Mir wurde nämlich vor der Impfung auch gesagt, dass diese völlig harmlos sei – ist sie aber nicht. Und das ist der Grund, wieso ich gemeinsam mit meinem Freund Univ.-Doz. Dr. Hannes Strasser dieses Buch herausgebracht habe, um aufzuzeigen, wenn man wissenschaftlich agiert, dass dann die Sache mit der Impfung eine gänzlich andere ist. Und unter diesen Voraussetzungen einen Impfzwang zu verlangen, ist pervers, denn die Zahlen geben das einfach nicht her“, sagte der freiheitliche Nationalratsabgeordnete Hauser.

Auch Geimpfte können "Superspreader" sein

„Das Narrativ 'Impfen, Impfen' stimmt so einfach nicht. Spätestens seit 6. August ist nämlich durch den wöchentlichen Report der CDC, der amerikanischen Seuchenbehörde, weltweit bekannt, dass sich Geimpfte sehr wohl an Covid infizieren und das Virus weiterverbreiten können. Seit diesem Tag ist es somit wissenschaftlich erwiesen, dass die Impfung nicht vor einer Infektion schützt und dass Geimpfte laut dem deutschen Regierungsvirologen Alexander Kekulé sogar 'Superspreader' sein können. Auch gibt es keinen Zusammenhang zwischen der Höhe der Impfquote und den Infektionen“, erklärte Hauser.

Buch sagte derzeitiges Chaos voraus

„Alles, was ich in diesem Buch schreibe, ist anhand von Publikationen belegt. Schon vor längerer Zeit habe ich gesagt, dass wir aufgrund der vorliegenden wissenschaftlichen Literatur im Herbst in ein ziemliches Chaos und in einen 'Lockdown' hineinrauschen werden. Was mich nun berührt, ist, dass das, was in diesem Buch steht, eigentlich genauso eingetroffen ist, wie wir es prophezeit haben“, so Dr. Strasser.

Trügerische Impf-Sicherheit

„Wenn die derzeitigen Impfungen gut genug wirken und langanhaltend wirken würden, dann wären wir nicht in der Situation, in der wir momentan sind. Auch sagt mittlerweile die WHO, dass die Impfung die Pandemie nicht beenden wird können. Um die Zahlen auf den Intensivstationen zu senken, müssen daher auch die Geimpften, einfach alle, wieder getestet werden, müssen Masken tragen und auch die Kontakte einschränken – wir müssen einfach aufpassen. Die Menschen müssen lernen, einfach vorsichtig zu sein. Daher ist es ein Wahnsinn, dass man den Menschen monatelang erzählt hat, dass sie sicher sind, wenn sie geimpft sind – das ist aber so nicht“, so Strasser.

Medikamenten-Einsatz dringend nötig

Er kritisierte auch, dass die frühzeitige medikamentöse Behandlung Covid-Positiver nach wie vor viel zu selten stattfinde. Aber gerade das sei dringend notwendig, um schwere Krankheitsverläufe zu verhindern und damit das Gesundheitssystem zu entlasten. Dafür gebe es eine Fülle an Medikamenten, deren Einsatz in einer Vielzahl internationaler Studien bereits untersucht und empfohlen worden sei. Dr. Strasser berichtete auch, dass dieser frühzeitige Einsatz auch bei seiner eigenen Corona-Infektion dazu beigetragen habe, dass er selber nicht ins Krankenhaus musste.

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