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02. Dezember 2019 | Wirtschaft

FPÖ fordert lückenlose Aufklärung in der Causa Baukartell

Parteichef Hofer zu Preisabsprachen prominenter Baukonzerne: "War auch Politik in illegale Machenschaften zum Nachteil der Steuerzahler verwickelt?"

Angesichts zahlreicher Geständnisse von Mitarbeitern großer Baufirmen wie Porr, Strabag oder Swietelsky und daraus gewonnener neuer Erkenntnisse in der Causa Baukartell fordert FPÖ-Bundesparteiobmann Norbert Hofer eine lückenlose Aufklärung. „Es liegt der Verdacht sehr nahe, dass die Steuerzahler zwischen 2006 und 2017 massiv geschädigt wurden. Offensichtlich haben die großen und mittleren Baufirmen in Österreich bei bis zu 800 Projekten Preisabsprachen getroffen. Ich erwarte mir, dass die Justiz hier penibel und zügig ermittelt, damit für die Verantwortlichen die rechtlichen Konsequenzen rasch gesetzt werden können“, so Hofer.

Absprachen auch im Bereich öffentlicher Bauaufträge

Der FPÖ-Chef schließt nicht aus, dass auch die Politik im Bereich von Bundes- und Landesebene in diese Causa involviert sein könnte. „Immerhin geht es auch um öffentliche Aufträge im Bereich von Ländern und Gemeinden. Hier sollte dringend aufgeklärt werden, ob in diese Absprachen auch Firmen verwickelt sind, die Zuwendungen an Parteien oder parteinahe Organisationen geleistet haben und in welcher Höhe diese geleistet wurden“, verlangt Hofer.

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