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07. Juli 2020

FPÖ – Angerer: Schwer gebeutelte Forst- und Waldwirte umfassend unterstützen!

Wien (OTS) - In der letzten planmäßigen Nationalratssitzung vor der Sommerpause wurde auch das „Waldfondsgesetz“, das unter anderem eine Abgeltung von Borkenkäferschäden vorsieht, diskutiert. „Auch die Verwendung des Rohstoffes Holz soll dadurch gestärkt und somit ein Beitrag zum Klimaschutz geleistet werden. Ergänzend dazu haben wir einen weiteren Antrag eingebracht, um die heimischen Forst- und Waldwirte zu entlasten“, so heute FPÖ-Wirtschaftssprecher NAbg. Erwin Angerer in seinem Debattenbeitrag.

„Dass das Waldfondsgesetz unserer schwer gebeutelten Forst- und Waldwirtschaft unter die Arme greift, ist positiv zu bewerten und wird von uns auch unterstützt. Wenn das Waldfondsgesetz jedoch nachhaltig greifen soll, müssen wir zusätzliche Rahmenbedingungen schaffen, die sich am Erhalt der heimischen Wälder orientieren. Daher brachten wir erneut einen Antrag ein, der den Stopp von Billigholzimporten aus dem Ausland zum Inhalt hatte. Nur wenn der Einfuhr billiger Hölzer ein Riegel vorgeschoben wird, werden unsere heimischen Wälder und Hölzer wieder aufgewertet und von unseren Sägewerken verwertet. Der Handel hat sich leider in den letzten Jahren vielfach dazu entschlossen, auf billige Holzimporte statt auf Regionalität zu setzen – wie beispielsweise auch ,Unser Lagerhaus‘. Den Verfall des heimischen Holzpreises und eine damit zusammenhängende Schädigung unserer Wälder müssen wir daher dringend verhindern“, betonte Angerer.

Borkenkäferrekordbefall und unstete Witterungsverhältnisse haben sich in den letzten Jahren zunehmend negativ auf den Holzmarkt in Österreich ausgewirkt und viele Forst- und Waldbesitzer in große Existenznöte gedrängt. „Ein endgültiges Aus für Billigholzimporte und die zu erhoffenden positiven Auswirkungen durch das Waldfondsgesetz könnten in Kombination eine tatsächliche Unterstützungsmaßnahme darstellen, die spürbar bei den betroffenen Forst- und Landwirten ankommt. Der Erhalt des Waldes als ökologisch wertvoller Raum muss unser gemeinsames Ziel sein, weshalb ich positiv gestimmt bin, dass unser Antrag dieses Mal die notwendige Unterstützung der Regierungsparteien erfährt“, zeigte sich Angerer zuversichtlich und appellierte zugleich an ÖVP und Grüne, „sich dieser Verantwortung bewusst zu sein und entsprechend zu handeln“.

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