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08. September 2021 | Verkehr, Wirtschaft

Drohendes Flugverbot für Strecke Graz-Wien wäre großer Schaden für steirische Landeshauptstadt

Dritter Nationalratspräsident Hofer: "Bei 95 Prozent der rund 70.000 Passagiere von Graz nach Wien handelt es sich um Personen, die dort direkt umsteigen."

Dritter Nationalratspräsident Hofer: "Drohendes Flugverbot für Strecke Graz-Wien wäre großer Schaden für steirische Landeshauptstadt!"

Foto: FPÖ

Im Rahmen seines Besuches in Graz am heutigen Mittwoch diskutierte der Dritte Nationalratspräsident und frühere Infrastrukturminister Norbert Hofer mit dem Grazer FPÖ-Vizebürgermeister Mario Eustacchio und dem steirischen FPÖ-Chef Mario Kunasek auch über aktuelle Verkehrsthemen. Besondere Sorgen bereitet Hofer in diesem Zusammenhang ein drohendes Aus für die Flugverbindung Graz - Wien: „Verkehrsministerin Leonore Gewessler plant ein Verbot von Kurzstrecken aus ideologischen Gründen. Wird dieser Plan umgesetzt, dann wäre das für die wirtschaftliche Entwicklung in und um Graz ein herber Rückschlag. Mit Magna, AVL List und anderen sind weltweit agierende Unternehmen in Graz angesiedelt, die auf eine Flugverbindung für ihre Mitarbeiter und Kunden angewiesen sind. Es muss daher alles dafür getan werden, um den Flughafen Graz-Thalerhof als Fenster zur Welt zu beleben und nicht auszuhungern.“

Ideologisch motivierter Eingriff in freien Markt

Bei 95 Prozent der rund 70.000 Passagiere von Graz nach Wien handelt es sich um Personen, die dort direkt umsteigen. Hofer: „Ich lehne entschieden ab, dass die Politik hier künstlich in den Markt eingreift. Im Fall von Ministerin Gewessler ist der Plan zudem einzig und alleine ideologisch motiviert. Seit ihrem Amtsantritt hat die Ministerin mehrfach gezeigt, dass sie eine Ablehnung gegen alles hat, was mit einem Verbrennungsmotor betrieben wird. Ich empfehle ihr daher dringend einen Betriebsbesuch bei AVL List und ein Gespräch mit den Experten dort.“

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