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22. März 2020

Bundesrichtlinie zur Corona-Austestung muss in allen Bundesländern einheitlich umgesetzt werden

Neue Medikamente und Testmethoden geben Anlass zur Hoffnung!

Medienberichten zufolge kommt Bewegung in die mehr als konfuse Corona-Testmethodik in Österreich. „Es ist nicht zu verstehen, warum es in neun Bundesländern zu neun verschiedenen Umsetzungen der bundesweiten Richtlinie zur Corona-Austestung kommt. Eine national einheitlich umgesetzte Methode ist mehr als nötig, denn sonst sind die vorliegenden Statistiken weder international vergleichbar noch relevant“, erklärte heute der freiheitliche Gesundheitssprecher Gerhard Kaniak.

„Wobei die Kritik vonseiten der Opposition und von Experten schön langsam auch in der Bundesregierung zu einem Umdenken führt, Bundesleitlinien für die Testung auf eine Corona-Infektion zu erweitern, denn nun kann auch ein Arzt eine Testung anordnen“, so Kaniak und weiter: „Ein großes Problem stellt die willkürliche und unbedachte Quarantäne von Personen mit Verdacht auf eine Infektion dar, ohne diese auszutesten. Das könnte schlussendlich eine Kettenreaktion auslösen und alle Österreicher am Ende des Tages in einer Quarantäne verbannen.“

„Eine vorzeitige Beendigung der Quarantäne bei zwei negativen Tests im Abstand von 48 Stunden würde die personelle Situation in den Gesundheitseinrichtungen, Spitälern, der Pflege und Ordinationen, bei weiterer Ausdehnung der Tests auch in anderen versorgungsrelevanten Einrichtungen wie Apotheken oder dem Lebensmittelhandel, rasch verbessern oder zumindest eine weiter Verschlechterung verhindern“, betonte der Gesundheitssprecher.

Anlass zur Hoffnung geben auch erste positive Meldungen von Arzneimitteltests in Salzburger Kliniken, welche erstmals eine deutliche Wirksamkeit gegen das Coronavirus zeigen und die Erkrankungsschwere von Covid-19 offenbar stark reduzieren können.

Ein wichtiges Instrument zur Vorbeugung und Verhinderungen von Ansteckungen in solchen Fällen sei eine Informationspflicht des Bundesministers für Gesundheit an Parlament, Parteien und Öffentlichkeit. „Mein diesbezüglicher Antrag im letzten Gesundheitsausschuss wurde aber von Schwarz-Grün niedergestimmt und somit abgelehnt“, berichtete Kaniak, der weiters betont, dass gerade in einer Situation wie beim Fall Tirol, das eine starke Hilfe gewesen wäre.

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