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Auch nicht geimpfte junge Menschen haben ein Recht auf Bildung!

FPÖ-Wissenschaftssprecher Graf: "Immer mehr Universitäten schließen Ungeimpfte von Lehrveranstaltungen aus - und Minister Faßmann tut nichts dagegen!"

„Was hat man für einen Zugang zur Bildung, wenn man das Grundrecht auf Bildung einfach negiert und nicht geimpfte junge Menschen ausschließen will – wie Abgeordnete Eva Blimlinger? Das ist doch einfach unglaublich!“, betonte heute, Mittwoch, FPÖ-Wissenschaftssprecher Martin Graf im Zuge der Debatte des Wissenschaftsbudgets im Parlament. Graf forderte die Regierung auf, dafür Sorge zu tragen, dass Ungeimpfte nicht auf Grund ihres Impfstatus von Lehrveranstaltungen an Universitäten, Fachhochschulen und Pädagogischen Hochschulen ausgeschlossen werden.

5,62 Milliarden für Wissenschaft und Forschung

Das Budget 2022 sehe für die UG 31-Wissenschaft und Forschung immerhin 5,62 Milliarden Euro vor. „Mit diesen Milliarden an Steuergeldern soll gewährleistet werden, dass Studierwillige auch studieren können. Aufgrund überbordender Corona-Restriktionen ist dies allerdings nicht mehr für alle möglich“, kritisierte der freiheitliche Wissenschaftssprecher. So schließe zum Beispiel die Universität Klagenfurt Ungeimpfte von Präsenzlehrveranstaltungen aus, die sich darüber hinaus von deren Rektor auch noch verhöhnen lassen müssten. Studenten der FH IMC-Krems dürften als Ungeimpfte nicht an FH-Lehrveranstaltungen, die an der Abteilung für Anatomie der MedUni Wien unterrichtet werden, teilnehmen. Die FH Burgenland habe ihre Studenten informiert, dass die "2G-Regel" an der FH als mittelfristiges Ziel vorgesehen sei.

Regierung muss Recht auf Bildung garantieren

Noch am 11. November sei ÖVP-Bildungsminister Heinz Faßmann im Budgetausschuss dafür eingetreten, dass das „Recht auf Bildung“ auch für Covid-Ungeimpfte gelten müsse. „Maßnahmen von seiner Seite, dass das auch so gewährleistet ist, blieben bisher jedoch aus. Auch nicht geimpfte junge Menschen haben ein Recht auf Bildung – das hat die Regierung zu gewährleisten. Das ist ja wohl eine Selbstverständlichkeit“, forderte Graf.

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