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12. Mai 2021 | Bildung, Gesundheit

Schulen dürfen nicht in reine Forschungslaboratorien abdriften!

FPÖ-Bildungssprecher Brückl zu neusten Test-Plänen Faßmanns: "ÖVP-Minister soll sich lieber um die Lern- und Bildungsrückstände der Schüler kümmern."

„Die Schulen dürfen nicht in reine Forschungslaboratorien abdriften.“ Mit diesen Worten kommentierte heute , Mittwoch, FPÖ-Bildungssprecher Hermann Brückl die Ankündigung von ÖVP-Bildungsminister Heinz Faßmann, die Schüler PCR testen und im Herbst auch impfen zu wollen.

Test-Orgien mit "Rabattsammel-System"

„Anscheinend dreht sich derzeit bei Faßmann im Schulbereich alles nur noch um das Testen und das Impfen. Überdies will der Minister eine Art Rabattsammler-System bei den Testungen nach dem Vorbild einiger Lebensmitteldiskonter einführen. Wenn sich dann ein Schüler statt nur drei Mal die Woche vier Mal testet, bekommt er dann als Bonus einen Tag schulfrei, oder wie? – Das wird ja immer skurriler“, so Brückl.

Faßmann sollte an MedUni Wien wechseln

„Finger weg von unseren Kindern, denn sie dürfen nicht zu Versuchskaninchen werden. Die Psyche unserer Kinder, die in der Pandemie aufgetretenen sozialen Probleme und die eingetretenen Bildungsrückstände und Bildungsverluste sind Faßmann völlig egal. Wir haben gestern ein Fünf-Punkte-Programm gegen die Corona-Verluste im Bildungsbereich präsentiert. An dem Programm kann sich der Minister gerne orientieren, denn er muss nämlich dafür sorgen, dass die Lern- und Bildungsrückstände wieder wettgemacht werden. Auf alle Fälle wäre Faßmann nach dem heutigen Auftritt besser an der MedUni Wien aufgehoben als im Bildungsministerium“, betonte der FPÖ-Bildungssprecher.

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