Skip to main content
17. August 2022 | Bauten, Finanzen, Konsumentenschutz

Richtwerterhöhung: Grüner Vorstoß leider unglaubwürdig – befristete Mietverträge um zwölf Monate verlängern

FPÖ-Bautensprecher Schrangl zu Kogler: "So wird das Mietrechtsgesetz noch unübersichtlicher - Ausweitung des MRG erforderlich.“

FPÖ-Bautensprecher Philipp Schrangl.

Foto: unzensuriert.at

„Wenn ich an die Richtwerterhöhung denke, die die schwarz-grüne Bundesregierung gegen die Stimmen der Opposition durchgeboxt hat, dann ist der Vorstoß des grünen Vizekanzlers Werner Kogler äußerst unglaubwürdig“, kommentierte FPÖ-Bautensprecher Philipp Schrangl dessen aktuellen Aussagen zum Thema Miete.

Leistbares Wohnen sichern und Sanierungs-Anreize setzen

„Warum sollen Fernwärme-Kunden, deren Energierechnung ebenfalls explodiert, wohnrechtlich auf der Strecke bleiben? Wir brauchen eine Ausdehnung des Vollanwendungsbereiches des Mietrechtsgesetzes auf thermisch-energetisch ungünstige Bausubstanz. Das sichert leistbares Wohnen und setzt Sanierungs-Anreize“, erneuert Schrangl eine freiheitliche Forderung. „Die FPÖ fordert die Ausdehnung des Vollanwendungsbereiches auf alle Wohnungen älter als 36 Jahre mit der Möglichkeit, sich nach noch zu definierenden Bedingungen aus dem Vollanwendungsbereich auch wieder heraussanieren zu können, um einen Marktpreis erzielen zu können.“

Mietern Umzugskosten und Neuverträge ersparen

„Außerdem wäre es erforderlich, die dieses oder nächstes Jahr auslaufenden Mietverträge per Gesetz automatisch um zwölf Monate zu verlängern, um den Menschen die Umzugskosten, aber auch die Neuverträge mit Energieunternehmen zu ersparen“, kündigte Schrangl entsprechende Anträge im Nationalrat an.

© 2022 Freiheitliche Partei Österreichs. Alle Rechte vorbehalten.