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29. April 2021 | Bildung, Gesundheit

Luftreinigungsgeräte für Schulen müssen umgehend angekauft werden

FPÖ-Bundesparteiobmann Hofer: "Feldversuch im kanadischen Montreal unterstreicht deutlich Wirksamkeit der Luftreiniger."

Die Schüler haben seit Beginn der Pandemie besonders zu leiden. Die langen Zeiten des „Home Schoolings“ haben Experten zufolge bei vielen Kindern und Jugendlichen zu schweren psychischen Problemen geführt, weil sie die sozialen Kontakte drastisch reduzieren mussten. Auch die schulischen Leistungen seien im Distanzunterricht oftmals stark zurückgegangen. Es müsse auch für die Zukunft die oberste Priorität sein, den Unterricht an den Schulen aufrecht zu erhalten. Seit mehr als einem halben Jahr fordert FPÖ-Bundesparteiobmann Norbert Hofer daher bereits den Ankauf von Luftreinigungsgeräten für die heimischen Schulen: „Vor rund zwei Monaten habe ich das auch in der Videokonferenz mit dem Kanzler und den Experten angesprochen. Die lapidare Antwort war damals: Die Geräte haben sehr unterschiedliche Wirkungsgrade, weshalb keine angekauft werden. Diese Haltung ist verantwortungslos.“

Luftreiniger reduzieren Corona-Fälle stark

 

Rückenwind bekommt der FPÖ-Chef von einem Feldversuch in der kanadischen Stadt Montreal, wo englischsprachige öffentliche Schulen mit Luftreinigungsgeräten ausgestattet wurden, während französischsprachige Bildungseinrichtungen keine derartigen Geräte bekamen. Nach drei Monaten zeigt sich ein deutliches Bild: Die Corona-Fälle in Schulen ohne Luftreinigungsgeräten sind drei- bis viermal so hoch wie in Schulen mit solchen Geräten.

Eiertanz um Wirksamkeit im Bildungsministerium

 

Seit einem Jahr wird nicht nur an Impfstoffen und Medikamenten, sondern auch an diesen technischen Geräten geforscht, um die Luft von Viren und Bakterien zu reinigen. Die Wirkungsgrade der unterschiedlichen Geräte sei mittelbar gut erforscht und liegen auf dem Tisch. Auch die „Initiative sichere Bildung“, ein Zusammenschluss von Medizinern, Eltern, Großeltern und Lehrern, fordert in einem offenen Brief an die Regierung den Ankauf von Luftreinigern. Hofer: „Wenn das Bildungsministerium sagt, dass es bessere und schlechtere Geräte auf dem Markt gibt, dann mag das stimmen. Es hindert die Verantwortlichen aber niemand daran, die wirksamsten Geräte anzukaufen.“

Sinnvolle Investition sollten wir uns leisten

 

In Anbetracht der Tatsache, wie lange öffentliche Beschaffungsvorgänge dauern, sei es höchst an der Zeit, damit zu starten, damit im kommenden Herbstsemester, wenn das Lüften aufgrund tiefer Temperaturen nicht immer möglich ist, die Geräte bereits in den Klassenzimmern stehen. „Der Staat gibt in der Krise so viel Geld aus - unter anderem auch für Flops wie das „Kaufhaus Österreich“ oder Regierungs-PR in der Höhe von 210 Millionen Euro. Ein Ankauf von Luftreinigungsgeräten für Schulen wäre eine sinnvolle Investition. Das sind wir unseren Kindern und Jugendlichen schuldig, denn sie haben ein Recht auf Bildung - und die bekommen sie am besten in der Schule vermittelt, und nicht zuhause vor dem Laptop“, so Hofer.

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