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30. April 2021 | Arbeit und Soziales, Wirtschaft

Langzeitarbeitslosen-Initiative: Lediglich Placebo-Maßnahme der schwarz-grünen Regierung

FPÖ-Sozialsprecherin Belakowitsch: "Brauchen keine halbherzigen Lösungen in irgendwelchen gemeinnützigen Betrieben, es müssen echte Arbeitsplätze gesichert werden.“

Langzeitarbeitslosen-Initiative: Lediglich Placebo-Maßnahme der schwarz-grünen Regierung - FPÖ-Sozialsprecherin Belakowitsch: "Brauchen keine halbherzigen Lösungen in irgendwelchen gemeinnützigen Betrieben, es müssen echte Arbeitsplätze gesichert werden.“

Foto: FPÖ

„Das ist lediglich eine Placebo-Maßnahme der schwarz-grünen Regierung, denn mit dem Ende der Steuerstundungen wird eine hohe Arbeitslosigkeit und eine große Armut über viele Teile unserer Bevölkerung hereinbrechen.“ Mit diesen Worten kommentierte heute FPÖ-Sozialsprecherin Dagmar Belakowitsch die geplante Langzeitarbeitslosen-Initiative von ÖVP und Grünen.

Hat Arbeitsminister Kocher Steyr schon abgeschrieben?

„Mit diesen düsteren Aussichten kann die Regierung mit ihren vorgesehenen ‚Green Jobs‘ und gemeinnützigen Vereinen ‚zusammenpacken‘, wenn ÖVP und Grüne nicht endlich dafür Sorge tragen, neue Arbeitsplätze zu schaffen und bestehende zu erhalten“, betonte Belakowitsch, die in diesem Zusammenhang ÖVP-Arbeitsminister Martin Kocher kritisierte, der bei MAN überhaupt keine Akzente setze. „Kocher scheint die Arbeitsplätze in Steyr ohnehin schon abgeschrieben zu haben – anders kann man sein Nichthandeln in dieser Frage nicht erklären. Obwohl mehr als 2.000 Arbeitsplätze massiv bedroht sind und in dieser Region bis zu 8.000 Arbeitsplätze im Bereich der Zulieferer ‚dranhängen‘, schaut die Regierung relativ entspannt auf diese regionale arbeitspolitische Katastrophe – und das kann es wohl nicht sein“, kritisierte die FPÖ-Sozialsprecherin.

Steyr ist nur der Anfang - weitere Pleiten folgen

„Verschärfend kommt noch dazu, dass wir die höchste Arbeitslosigkeit in der Zweiten Republik haben und Sebastian Kurz, Werner Kogler und Kocher rühren keinen Finger. Steyr ist ja nur der Anfang, denn in den nächsten Wochen und Monaten werden leider in vielen Regionen Österreichs derartige Ballungsräume mit Armut und Arbeitslosigkeit entstehen“, befürchtet Belakowitsch. „Gerade deshalb brauchen wir keine halbherzigen Lösungen in irgendwelchen gemeinnützigen Betrieben, sondern es müssen echte Arbeitsplätze gesichert werden.“

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