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26. Jänner 2021 | Familie, Finanzen, Parlament

Kann sich Österreich seine Familienleistungen noch leisten?

FPÖ-Frauensprecherin Ecker: "Durch Schwarz-Grün verursachte Rekordarbeitslosigkeit lässt Rekordverschuldung beim Famliienlastenausgleichsfonds erwarten."

„Durch die überzogenen schwarz-grünen Maßnahmen im Zuge der Corona-Krise kam es auch zu einer Rekordarbeitslosigkeit in unserem Land. Dies dürfte unweigerlich Auswirkungen auf die Finanzierung von Österreichs Familienleistungen haben“, warnte heute, Dienstag, FPÖ-Frauensprecherin Rosa Ecker und verwies dabei auf die Entwicklung des Familienlastenausgleichsfonds (FLAF). Der FLAF ist jener Budgettopf, aus dem die Familienbeihilfe, das Kinderbetreuungsgeld und andere Maßnahmen bezahlt werden. „In den letzten Jahren gab es bereits weniger Einnahmen als Ausgaben, wodurch der Reservefonds zum FLAF im Jahr 2019 mit drei Milliarden Euro verschuldet war“, erinnerte Ecker an diesbezügliche parlamentarische Anfragebeantwortungen.

Parlamentarische Anfrage an Familienministerin Raab

„Die Dienstgeberbeiträge sind die Haupteinnahmequelle des FLAF. Diesen Beitrag müssen alle Arbeitgeber für jeden ihrer Arbeitnehmer bezahlen, wobei aktuell 3,9 Prozent des Bruttolohns in den FLAF fließen. Somit wurden 2019 5,5 Milliarden Euro an Dienstgeberbeiträgen lukriert. Eine Summe, die freilich 2020 nicht zustande kommen konnte, weshalb eine Rekordverschuldung des FLAF-Reservefonds zu erwarten ist“, erklärte Ecker, die daher eine parlamentarische Anfrage einbrachte. „In dieser Anfrage an ÖVP-Familienministerin Susanne Raab möchte ich in Erfahrung bringen, wie hoch im Jahr 2020 die Einnahmen und Ausgaben des FLAF samt Schulden seines Reservefonds betrugen und welche Maßnahmen die Regierung zum Schuldenabbau setzen wird“, so die FPÖ-Frauensprecherin.

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