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Gesundheitsplan Österreich ist sofort umzusetzen!

FPÖ-Gesundheitssprecher Kaniak: "Mit getroffenen Maßnahmen wurde weder Mangel an bestimmten Fachärzten beseitigt, noch nötige Zahl an Allgemeinmedizinern ausgebildet."

In seinem Debattenbeitrag im Nationalrat heute, Mittwoch, erläuterte der freiheitliche Gesundheitssprecher und Vorsitzende des parlamentarischen Gesundheitsausschusses, Gerhard Kaniak, die verheerende Lage im Bereich der Kassenärzte im niedergelassenen Bereich und bei den Spitalsärzten. „Seit den Zugangsbeschränkungen zum Medizinstudium 2005 und der Ausbildungsnovelle 2014/2015 hat sich die Situation nicht nur nicht verbessert, sondern deutlich verschlechtert. Mit den getroffenen Maßnahmen wurde weder der Mangel an bestimmten Fachärzten beseitigt, noch die nötige Zahl an Allgemeinmedizinern ausgebildet.“

Ein Drittel der Medizin-Absolventen wandert ab

Zudem habe sich die neue Ausbildungsordnung als unattraktiv für angehende Mediziner erwiesen. Die Folge davon sei, dass ein Drittel der Absolventen der Medizinischen Universitäten in Österreich entweder einen anderen Beruf ergreifen, oder im Ausland ihr berufliches Glück suchen würden, so Kaniak.

Offene Kassenarztstellen müssen umgehend besetzt werden

„Um gerade den niedergelassenen Bereich im ländlichen Raum zu fördern, der schlussendlich auch die Spitäler entlasten würde, bringen wir einen Antrag ein, indem der zuständige grüne Gesundheitsminister Johannes Rauch aufgefordert wird, dafür zu sorgen, dass die Österreichische Gesundheitskasse (ÖGK) und die Ärztekammer den Gesundheitsplan Österreich umgehend umzusetzen hat und alle offenen kassenärztlichen Stellen in Österreich schnellstmöglich zu besetzen sind. Zudem hat er entsprechend der Empfehlungen des Rechnungshofes alle dafür notwendigen Maßnahmen zu treffen und die nötigen Rahmenbedingungen zu schaffen.“

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