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21. Oktober 2021

FPÖ – Rauch: Plastikpfand darf nicht zu exorbitanten Teuerungen führen!

Wien (OTS) - „Das von der türkis-grünen Regierung kürzlich beschlossene Plastikpfand darf zu keiner exorbitanten Teuerung oder versteckten Klimasteuern führen. Gerade in einer Zeit, in der die Lebensmittelpreise permanent steigen, darf das Pfand keinesfalls ein zusätzlicher Preistreiber sein“, betonte heute der FPÖ-Umweltsprecher NAbg. Walter Rauch.

„Wir haben im Parlament einen Entschließungsantrag eingebracht, damit das Pfand zu keiner weiteren finanziellen Belastung für die Konsumenten wird. Demnach muss sich die Pfandhöhe an der Mehrweg-Bierflasche orientieren und darf somit nicht höher sein, wie es bereits derzeit bei Mehrweg-Bierflaschen der Fall ist“, forderte Rauch.

„Überdies muss der Recyclingeinsatz der Menschen belohnt werden. Wir fordern daher auch, dass die Pfanderstattung höher als der Pfandeinsatz ist. Damit wird ein zusätzlicher Anreiz geschaffen und obendrein werden die Konsumenten für ihr Engagement für mehr Nachhaltigkeit belohnt. Auch die Grundbedürfnisse wie Milch dürfen keinesfalls bepfandet werden, da dies vor allem sozial schwache Haushalte massiv treffen würde“, so Rauch, der das FPÖ-Forderungspaket zum Pfand noch kurz skizzierte: „Pfandhöhe: Das Einwegpfand (= Plastikpfand) darf nicht teurer als das Mehrwegpfand (insbesondere Mehrweg-Bierflasche, derzeit 0,09 Euro) sein. Recyclingbonus: Die Recyclingleistung der Österreicherinnen und Österreicher muss durch ein asymmetrisches Pfandsystem (Pfandeinsatz 0,06 Euro; Pfanderstattung 0,09 Euro) abgegolten werden. Pfandschlupf: Der Pfandschlupf darf keine versteckte Steuer sein, sondern hat dem heimischen Konsumenten beim Recyclingbonus direkt zugutezukommen.“

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