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30. November 2021 | Umwelt, Verkehr

E-Mobilität darf nicht zu Neubau von Atomkraftwerken führen!

FPÖ-Umweltsprecher Rauch: "Mit E-Fuels beziehungsweise Wasserstoff haben auch gebrauchte Verbrenner-Kfz eine Zukunft."

Die künftigen Regierungsparteien in Deutschland planen einen Ausbau der E-Mobilität. Der Auto-Experte Ferdinand Dudenhöffer ist davon überzeugt, dass die Umsetzung ohne Atomstrom nicht möglich sei. „Auch in Österreich setzen die Regierungsparteien von ÖVP und Grünen blind auf E-Autos. Woher der Strom kommen soll, wird dabei nicht gesagt. Fakt ist, dass flächendeckende E-Mobilität logistisch ohne Atomstrom nicht möglich ist. Der Neubau von Atomkraftwerken ist aus freiheitlicher Sicht jedoch keine ökologische Alternative“, betonte heute, Dienstag, der freiheitliche Umweltsprecher Walter Rauch.

Bürgern reinen Wein einschenken

„Wenn die türkis-grüne Regierung flächendeckende E-Mobilität möchte, dann muss sie den Bürgern auch klar sagen, dass der Strom aus Atomkraftwerken kommen wird. Dass viele Menschen davon begeistert sind, darf bezweifelt werden. Aus freiheitlicher Sicht müssen - statt ideologisch geprägter Bevormundungspolitik – effiziente und wirtschaftliche Lösungen erarbeitet werden. Mit E-Fuels beziehungsweise Wasserstoff haben auch gebrauchte Verbrenner-Kfz eine Zukunft“, erklärte der FPÖ-Umweltsprecher.

Grün-ideologische Extrem-Positionen aufgeben

„Die Regierung wäre daher gut beraten, ihre Extrem-Positionen in punkto E-Mobilität zu überdenken. Es braucht eine Umweltpolitik mit Hausverstand und keine grün-ideologische Geisterfahrt, die am Ende nur zur Renaissance der Atomenergie in Europa führen würde“, sagte Rauch.

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