Skip to main content
19. Juni 2020 | Islam

Weiter Morddrohungen gegen FPÖ-Chef Hofer wegen Islam-Kritik

FPÖ-Generalsekretär Schnedlitz: "In einem aufgeklärten, humanistischen Land wie Österreich muss es erlaubt sein, Religionen zu kritisieren und ihre Lehren zu hinterfragen."

Auch heute, Freitag, kommen laufend Beschimpfungen und Morddrohungen an die Adresse von FPÖ-Bundesparteiobmann Norbert Hofer. Dazu forderte die "Türkische Kulturgemeinde in Österreich" (TKG) gar den Rücktritt Hofers als Dritter Nationalratspräsident. Für FPÖ-Generalsekretär Michael Schnedlitz ein weiteres Beispiel dafür, dass manchen Vertretern des Islam die Fähigkeit zur Reflexion gänzlich fehlt: „In einem aufgeklärten, humanistischen Land wie Österreich muss es erlaubt sein, Religionen zu kritisieren und ihre Lehren zu hinterfragen.“ Schnedlitz verweist dabei auf mehrere Suren im Koran („Tötet die Heiden, wo immer ihr sie findet.“ – „Siehe, wer da unsere Zeichen verleugnet, den werden wir im Feuer brennen lassen.“ – „Wahrlich, in die Herzen der Ungläubigen werfe ich Schrecken. So haut ein auf ihre Hälse und haut ihnen jeden Finger ab.“), die dem Image des Islam als "Religion des Friedens" nicht gerade zuträglich sind.

Gewalt bei Moslems systemimmanent

Die Vehemenz und verbale Brutalität der Attacken auf FPÖ-Obmann Hofer legen den Schluss nahe, dass es in Österreich eine nicht zu unterschätzende Zahl an Moslems gibt, die jede Kritik am Islam mit Gewalt bekämpfen wollen. „Diese Reaktionen sind leider offensichtlich systemimmanent. Ich erinnere nur an die Mohammed-Karikaturen, den Angriff auf die Satirezeitung Charlie Hebdo oder das Schicksal des deutsch-ägyptischen Politikwissenschaftlers und Publizisten Hamed Abdel-Samad, der seit Erscheinen seines Buches „Mohamed – Eine Abrechnung“ unter Polizeischutz steht, weil er von radikalen Islamisten verfolgt wird.“

Übergriffe auf Kurden bei Erdoğan-Demos in Wien

Die TKG ersucht der freiheitliche Generalsekretär, vor der eigenen Türe zu kehren: „In der Nacht des gescheiterten – viele sagen: von Erdogan selbst inszenierten – Militärputsches in der Türkei waren binnen weniger Stunden tausende in Wien lebende Erdogan-Anhänger auf der Straße, um sich für ihren Machthaber einzusetzen. Dabei kam es auch zu Ausschreitungen gegen Kurden. Diese Entwicklung macht uns Sorgen.“

Brauchen friedliche Koexistenz aller Konfessionen

Anstatt die Kritik Hofers am politischen Islam zu skandalisieren, seien die Türkische Kulturgemeinde und die Islamische Glaubensgemeinschaft besser beraten, die Kritik ernst zu nehmen und alles dafür zu tun, um ein friedliches Zusammenleben von Menschen aller Konfessionen in Österreich zu ermöglichen. Schnedlitz: „Nicht die Kritik am Koran ist Provokation, sondern mehr als 200 Jahre nach Kant und Voltaire ist es eine Provokation, eine Religion und deren von manchen vertretene extremistische Auslegung nicht kritisieren zu dürfen.“

© 2020 Freiheitliche Partei Österreichs. Alle Rechte vorbehalten.