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20. März 2020

Vorgänge am Flughafen Wien dürfen nicht länger hingenommen werden

Organisation versagt: Dicht gedrängte Menschen bei der Einreise sind ein Gesundheitsrisiko

Seit Tagen ist der Flughafen Wien in den Schlagzeilen. Trotz strenger Sicherheitsmaßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus im ganzen Land etabliert sich der Airport in Schwechat als Gefahrenherd: Lasche oder teilweise gar nicht vorhandene Fieberkontrollen standen in den letzten Tagen an der Tagesordnung – und heute die nächste gefährliche Panne. Handyvideos zeigen, wie heute Früh die Passagiere mehrerer Maschinen dicht gedrängt vor der Passkontrolle stehen – keine Spur von Abstand halten.

Gefahrenherd Flughafen muss entschärft werden

„Das Bild, das Wien-Schwechat abgibt, ist Anlass zu großer Sorge. Während im übrigen Land bereits bestraft wird, wenn im öffentlichen Raum der Mindestabstand von einem Meter nicht eingehalten wird, drängen sich am Flughafen Passagiere aus aller Herren Länder vor der Passkontrolle. Die Passagiere selbst sind unschuldig. Das Chaos hat seine Ursache in einem Organisationsversagen - auch durch Personalmangel. Das ist ein absoluter Gefahrenherd und gehört unverzüglich abgestellt“, fordert FPÖ-Bundesparteiobmann NAbg. Norbert Hofer.

Innen- und Gesundheitsminister müssen handeln

Aus Hofers Sicht sind sowohl der Gesundheits-, als auch der Innenminister in der Verantwortung: „In den kommenden Tagen müssen tausende Österreicher nach Hause geflogen werden. Das Personal zur sicheren Organisation der Ankunft und Kontrolle muss zur Verfügung gestellt werden. Denn hier entsteht ein Ansteckungsherd, der in den Griff gebracht werden muss.“

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