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22. Juni 2022 | Europäische Union, Gesundheit

Verlängerung des COVID-Zertifikats erneuter Einschnitt in Freiheit der Bürger

Die freiheitliche Delegation im Europäischen Parlament wird geschlossen gegen den Antrag auf eine Verlängerung des digitalen COVID-Zertifikates in der EU stimmen.

Die drei freiheitlichen EU-Mandatare Georg Mayer, Harald Vilimsky und Roman Haider (v.l.).

Foto: EP / Genevieve ENGEL

Als einen „klaren Einschnitt in die Freiheiten der Bürger“ kommentierte heute, Mittwoch, der freiheitliche EU-Delegationsleiter,Harald Vilimsky die geplante Verlängerung des digitalen COVID-Zertifikates bis zum 30. Juni 2023, das am Mittwoch im Europäischen Parlament auf Plenar-Ebene abgestimmt werden soll. „Angesicht fragwürdiger Impf-Deals und entsprechender Intransparenz von Seiten der EU-Kommissionspräsidentin frage ich mich, ob hinter dieser Verlängerung ein gewisses Kalkül steht“, meinte Vilimsky, der auf den SMS-Impf-Deal zwischen EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und dem Pfizer-Chef Albert Bourla anspielt. „Wir sehen ja, dass die Impfungen schon mehrfach nicht wirken. Warum schränkt man die Bürger derart in ihren Freiheiten ein und verimpft einen Impfstoff, der offensichtlich sein Geld nicht wert ist?“, fragte sich Vilimsky.

Keine Ende der Panik-Macherei

Der freiheitliche EU-Abgeordnete Georg Mayer ist wiederum der Ansicht, dass eine Art der „Konditionierung der Bürger“ auf EU-Ebene vorherrsche. „Es wirkt ja fast wie eine Konditionierung der Bürger, wenn man zum Beispiel in der Stellungnahme des EU-Berichts liest, dass das Schlimmste überstanden sei, aber man weiterhin solche rigorosen Maßnahmen braucht, da Covid immer noch präsent ist“, kritisierte Mayer. Für ihn stellt sich die Frage, warum dieses Zertifikat überhaupt verlängert werden soll, da die meisten EU-Mitgliedsstaaten bereits alle "2G"- oder "3G"-Regeln abgeschafft hätten. „Es wirkt dann wie 'Warten auf Godot'. Man erwartet immer schlimmere und noch schlimmere Varianten, um große Teile der Bevölkerung in eine ständige Spannungs- und Angst-Lage zu versetzen“, meinte der steirische EU-Abgeordnete.

Prolongierte Spaltung der Gesellschaft

Für den freiheitlichen EU-Abgeordneten Roman Haider stellt die Verlängerung des EU-COVID Zertifikats auch eine Verlängerung der „Spaltung in der Gesellschaft“ dar. „Wir haben zwei Jahre lang erlebt, dass Menschen aufgrund ihres Impfstatus im wahrsten Sinne des Wortes aus dem gesellschaftlichen Leben diskriminiert, wenn nicht sogar ausgeschlossen wurden“, kritisierte Haider. Zudem betonte er die enorme wirtschaftliche Belastung für das europäische Tourismus- und Gastgewerbe. „Wirtshäuser schlossen massenhaft, und die Hotellerie ist auch wegen diesem unsäglichen Zertifikat am Boden. Jetzt droht eine Stagflation, und wir wollen diesen Irrsinn verlängern? Nicht mit der FPÖ!“, so Haider.

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