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19. Mai 2020 | Gesundheit

SPÖ-Skandal zu Erdberger „Corona-Asylanten“

FPÖ bringt Misstrauensantrag gegen Wiens Gesundheitsstadtrat Peter Hacker ein.

Der Wiener FPÖ-Chef Dominik Nepp fordert eine sofortige Aufklärung der Vorgänge rund um die Corona-Asylanten aus dem Haus Erdberg, die weitere Personen in zwei Post-Verteilzentren und in einem Wiener Kindergarten angesteckt haben.

Spur führt in zwei Wiener Asylheime

Die Masseninfektion in den beiden Post-Verteilzentren Inzersdorf und Hagenbrunn sowie einer Kindergartenbetreuerin in Wien-Liesing hatte ihren Ausgang im Asylquartier Erdberg. Die großteils Somalier wurden an die Post von zwei Leiharbeitsfirmen vermittelt und stammen zum größten Teil aus zwei großen Wiener Asylheimen im 3. und 17. Bezirk.

Hacker leugnete Untertauchen der Asylanten

Ein Teil dieser Asylwerber ist aus dem Quarantänezentrum in der Messe Wien geflohen, nachdem das Betreuungspersonal gewaltsam bedroht worden war, was Gesundheitsstadtrat Peter Hacker geleugnet hat. Diese Asylwerber sind danach untergetaucht und dann von „ihren“ ­Logistikfirmen in Bussen zur Arbeit in die Post-Logistikzentren gefahren worden. Dort haben sie dann flächendeckend zahlreiche andere Mitarbeiter angesteckt.

FPÖ-Warnungen nutzten nichts

„Trotz meiner Warnungen vor 14 Tagen haben SPÖ-Bürgermeister Michael Ludwig und Gesundheitsstadtrat Peter Hacker gelogen, dass sich die Balken biegen, und sind damit zu Lebensgefährdern der Wiener geworden. Dieser SPÖ-Vertuschungs-Skandal muss und wird politische Konsequenzen haben“, forderte Nepp. Die Verfehlungen von Hacker seit Beginn der Coronavirus-Krise seien evident. Daher werde die FPÖ in der kommenden Sitzung des Gemeinderates einen Misstrauensantrag einbringen.

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