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15. Oktober 2020

Rot-Schaltungen von Gemeinden und Bezirken stürzen Bevölkerung ins Chaos

FPÖ-Gesundheitssprecher Kaniak: „Die Folge solch überschießender Maßnahmen ist, dass immer weniger Menschen freiwillig mit Behörden kooperieren und sich als Kontaktpersonen testen lassen."

„Überbordende Quarantäne- und Restriktionsverordnungen am Beispiel Kuchl in Salzburg zeigen auf, dass mehr nicht unbedingt mehr hilft“, reagierte der freiheitliche Gesundheitssprecher Gerhard Kaniak auf Medienberichte, wonach die 7.400-Einwohner-Gemeinde Kuchl (Bezirk Hallein, Salzburg) unter Quarantäne gestellt wurde. „Das bedeutet ja auch, dass alle Restriktionen wie Maskenzwang, Sperrstunden und Verbote nicht wirklich von Nutzen und somit der falsche Weg sind“, so Kaniak.

FPÖ-Vorschlag des "Freitestens" verweigert

„Die Folge solcher überschießenden Maßnahmen ist, dass immer weniger Menschen freiwillig mit den Behörden kooperieren und sich als Kontaktpersonen testen lassen wollen. Denn nicht nur die positive Person selbst wird unter Quarantäne gestellt, sondern auch alle Kontakte erster Ordnung – so ist schnell eine Familie oder eine ganze Firma unter Hausarrest gestellt, denn ein ‚Freitesten‘, wie wir bereits seit dem Frühjahr fordern, ist nicht möglich“, erklärte der FPÖ-Gesundheitssprecher.

Heuer schon 200.000 Bürger quarantänisiert

„Eine zwingende Fortsetzung der Quarantäne von zehn Tagen, auch bei einem negativen Testergebnis, ist sachlich nicht zu rechtfertigen und trifft verständlicherweise bei den Betroffenen auf keinerlei Akzeptanz. Die drohende Stigmatisierung und die Angst, weitere Personen aus dem näheren Umfeld einer behördlichen Willkür auszusetzen, sind weitere Gründe dafür, dass sich viele Personen den Tests entziehen wollen. Immerhin wurden heuer laut dem grünen Gesundheitsminister Rudolf Anschober bereits 200.000 Bürger unter Quarantäne gesetzt“, erläuterte Kaniak die Situation.

Angstbild der behördlichen Verfolgung

Das alles schadet nicht nur den Betroffenen selbst, sondern auch den Betrieben und der Wirtschaft in großem Ausmaß. Aber auch die psychischen Folgen durch eine permanente Angst vor einer Infektion mit Covid-19 und der damit verbundenen behördlichen Verfolgung sind gravierend und entwickeln sich bereits laut aktueller Studien beängstigend“, sagte Kaniak und betonte, dass die Isolation von Gemeinden mit Sicherheit der falsche Weg und das erste Vorzeichen für einen neuerlichen "Lockdown" ist.

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