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04. Juni 2020 | Konsumentenschutz

Rot-Grüner Postenschacher im VKI muss aufgedeckt werden

FPÖ-Abgeordneter Wurm: "Konsumentenschutzminister Anschober wird im nächsten Ausschuss zur VKI-Geschäftsführerbestellung befragt."

„Entgegen den bereits im Jahr 2019 mit allen Parlamentsfraktionen geführten Gesprächen, einer personellen-, organisatorischen und finanziellen Neustrukturierung des Vereins für Konsumenteninformation (VKI), haben Arbeiterkammerpräsidentin Renate Anderl und Konsumentenschutzminister Rudolf Anschober am Nationalrat vorbei ein rot-grünes Personalpaket geschnürt. Bereits mit Anschobers Amtsvorgängerin Brigitte Zarfl wurde anlässlich der Ausarbeitung des VKI-Finanzierungsgesetzes im Sommer 2019 besprochen, dass es zu einer gemeinsamen Vorgangsweise mit allen Parlamentsfraktionen bei der Neuaufstellung des VKI kommen soll. Anschober hat diesen Weg offensichtlich im Alleingang verlassen und mit der AK als derzeit einzigem Vereinsmitglied eine Personalentscheidung durchgedrückt“, so heute, Donnerstag, FPÖ-Konsumentenschutzsprecher Peter Wurm.

Ausgewiesene Fachleute übergangen

 

„Wie wir wissen, haben sich eine ganze Reihe von ausgewiesenen Fachleuten aus dem Bereich des Konsumentenschutzes, darunter insbesondere hochqualifizierte Frauen, für die VKI-Geschäftsführung beworben. Diese Persönlichkeiten wurden offensichtlich nicht in die engere Wahl gezogen und purem Postenschacher geopfert. Wie Gespräche mit den Konsumentenschutzsprechern der ÖVP und der Grünen anlässlich der letzten Nationalratssitzung ergaben, waren nicht einmal die Parlamentsfraktionen der Regierungsparteien in dieses Projekt eingebunden“, kritisierte Wurm die mangelnde Zusammenarbeit.

"Causa Hermann" muss geklärt werden

„In diesen Zusammenhang werde ich mich als Vorsitzender des Konsumentenschutzausschusses dafür einsetzen, dass die Causa Wolfgang Hermann und die in diesem Zusammenhang stehende Rolle von Konsumentenschutzminister Anschober ausführlich in der kommenden Sitzung am 26. Juni besprochen wird“, betonte Wurm.

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