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29. November 2021 | Europäische Union, Umwelt, Verkehr

Land Tirol muss über einen "Plafond der Transitfahrten" mit der EU verhandeln!

FPÖ-Parlamentarier Hauser: "Transitzahlen gehen in Tirol stetig nach oben, daher braucht es im Sinne der Bevölkerung rasche Lösungen."

„Mit der EU scheint es sehr schwierig zu sein, eine für die schon seit Jahren lärmgeschädigte Tiroler Bevölkerung verträgliche Transitlösung auszuverhandeln - eigentlich müsste nun das Land Tirol das Heft in dieser Frage selbst in die Hand nehmen und mit der EU eine Lösung finden“, forderte heute, Montag, der Tiroler Nationalratsabgeordnete und Mitglied im Verkehrsausschuss, Gerald Hauser, im Vorfeld des Verkehrsausschusses des EU-Parlaments, der am kommenden Donnerstag den umstrittenen Entwurf zur Wegekostenrichtlinie behandelt.

Heuer schon mehr als 1,8 Millionen Lkw-Fahrten

„Der Grund für eine derartige Vorgangsweise liegt auf der Hand. Gehen doch die Transitzahlen in Tirol stetig nach oben und sind im dritten Quartal wieder um 7,44 Prozent gestiegen – ebenso gab es heuer schon 1,822 Millionen Lkw-Fahrten durch Tirol. Somit ist die Belastungsgrenze für die Tiroler Bevölkerung schon längst erreicht. Daher benötigt es nun rasche Lösungen“, betonte Hauser. „Die grüne Verkehrsministerin soll daher sicherstellen, dass jene Maut, die bei mautpflichtigen Strecken eingehoben wird und die fahrleistungsabhängige Maut in jenem Bundesland investiert werden, in dem sie anfallen. Ebenso müssten mehr Lärmschutzmaßnahmen vorgenommen und der Bau des Luegtunnels endlich angegangen werden.“

Obergrenze für Transit muss her

„Auf lange Sicht gesehen, müssen aber die Transitfahrten in Tirol verringert werden. So muss das Land Tirol über einen 'Plafond der Transitfahrten' mit der EU verhandeln - zumal der Brennerbasistunnel erst 2030 fertiggestellt wird“, so Hauser.

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