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Ischgl: Kurz war „Superspreader“ Österreichs

FPÖ-Klubobmann Kickl definiert "Methode Kurz": Für alles zuständig, aber für nichts verantwortlich.

Ischgl: Kurz war „Superspreader“ Österreichs - FPÖ-Klubobmann Kickl definiert "Methode Kurz": Für alles zuständig, aber für nichts verantwortlich.

Foto: FPÖ

„Die Regierung hat geglaubt, sie könne, statt mit ordnungsgemäß beschlossenen Gesetzen, mit Pressekonferenzen, Inseraten und Interviews regieren. Und jetzt ist es quasi amtlich: Das hat auf jeden Fall zum Chaos geführt, und die Verantwortung dafür trägt in erster Linie der Kanzler. Das kommt nämlich dabei heraus, wenn Marketing alles und solide Arbeit nichts ist. Kurz ist der 'Superspreader' Österreichs, der unser Land und das Land Tirol weltweit in Verruf gebracht hat. Der Kanzler gibt ja selbst zu, dass alle Entscheidungen zwischen den Gesundheitsbehörden und der Bundesregierung abgestimmt gewesen seien. Jetzt kann er sich nicht wieder an den Behörden abputzen“, sagte heute, Dienstag, FPÖ-Klubobmann Herbert Kickl. Das sei nämlich die „Methode Kurz“ – für alles zuständig, aber für nichts verantwortlich.

FPÖ fordert "Corona-Untersuchungsausschuss"

Der freiheitliche Klubobmann erneuerte auch die bereits vor längerem aufgestellte Forderung nach einem „Covid-19-Untersuchungsausschuss": „In der Causa Ischgl liegt vieles noch im Dunkeln. Wer ist dafür verantwortlich, dass Ischgl ganz Tirol und ganz Österreich international in negative Schlagzeilen gebracht hat und zum ‚europäischen Wuhan‘ wurde? Zum Beispiel ist zu klären, ob und wer bei wem interveniert hat, wer mit wem warum welche Abmachungen getroffen hat, zwischen welchen politischen Büros – von Landeshauptmann Günther Platter bis hin zum Kanzler – eventuell die Telefone geglüht haben, um im Hinterzimmer Entscheidungen zu treffen, die definitiv nicht die Gesundheit im Fokus hatten", fragt sich Kickl.

Regierung soll Entscheidungsgrundlagen offenlegen

Aber ausschließlich die Causa Ischgl aufzuarbeiten, sei zu kurz gegriffen. "Da geht’s um mehr. Es geht um die angeblichen Entscheidungsgrundlagen, auf Basis derer die Regierung die Österreicher immer noch in Geiselhaft hält, es geht um die angebliche Alternativlosigkeit der Maßnahmen von Kurz, Anschober und Co, es geht um ‚Fake Laws‘ und den Verordnungswahnsinn, es geht um die Angst schürende Desinformationspolitik der Regierung, um die Intransparenz bei der Vergabe sogenannter Hilfszahlungen, von denen bis heute bei den meisten zu viel zum Sterben und zu wenig zum Leben angekommen ist, und vieles mehr“, betonte Kickl.

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