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08. Oktober 2019

Hofer: Wahlergebnis ist kein Regierungsauftrag für die FPÖ

Kein weiteres Gespräch mit ÖVP vereinbart.

FPÖ-Obmann Norbert Hofer betonte anlässlich des Sonderungstreffen mit der ÖVP, dass er das Wahlergebnis für seine Partei nicht als Regierungsauftrag bewerte. Wenn die ÖVP allerdings mit einer Regierungsbildung mit den anderen Parteien scheitern sollte, werde Hofer den Bundesparteivorstand der FPÖ einberufen, um die Situation neu zu bewerten.

Themen Türkei/Syrien und Brexit besprochen

Mit Sebastian Kurz habe Hofer ein sehr gutes Gespräch geführt. Wirtschaftliche Auswirkungen durch den Brexit und Konflikte in Syrien und in der Türkei seien ebenfalls Themen gewesen, die er mit Kurz besprochen habe. Es seien "zwei wichtige Themen, mit denen sich eine neue Regierung auseinandersetzen wird müssen", so Hofer. Er rechnet allerdings damit, dass andere Parteien zuerst zu weiteren Gesprächen eingeladen werden. Weitere Gesprächstermine mit Kurz wurden auch nicht vereinbart, aber es mache immer Sinn, miteinander zu sprechen, betonte der FPÖ-Chef. Schließlich müsse man auch auf parlamentarischer Ebene zusammenarbeiten.

Ob es eine schwarz-grüne Regierung geben werde, sei "schwer zu sagen", sagte Hofer. Immerhin gebe es inhaltlich teils gravierende Unterschiede. Alles Weitere werde "die Zukunft weisen", so Hofer, der offenbar auch länger dauernde Koalitionsverhandlungen vermutet: "Ich glaube, dass das Christkind noch keine neue Regierung bringen wird."

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