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10. Februar 2020

FPÖ – Wurm: Fleißige Sparer dürfen nicht zu Melkkühen der Nation werden

Wien (OTS) - „Wo sind die Zeiten hin, in denen Sparer in Österreich für ihre Einlagen noch belohnt worden sind? Mittlerweile werden sie bestraft, denn offenbar reicht es nicht aus, dass unser Erspartes nach Abzug der Inflation bereits jetzt gewaltig an Kaufkraft verliert. Der Kunde muss natürlich auch für jede einzelne Dienstleistung der Bank extra bezahlen und bald schon droht unseren Sparern auch noch eine versteckte ‚Geldsteuer‘ in Form von Negativzinsen. Dies ist eine erschreckende Entwicklung und eine Form der finanziellen Enteignung jener Menschen, die ihr hart verdientes Geld den Bankinstituten anvertrauen. Hier muss man umgehend einen gesetzlichen Riegel vorschieben, um den größten Schaden rechtzeitig abzuwenden“, so heute FPÖ-Konsumentenschutzsprecher NAbg. Peter Wurm.

Dass Sparern laut OGH keine Negativzinsen aufgebrummt werden können, betreffe nur Sparprodukte, doch aus Ermangelung an Sparzinsen würden bereits jetzt viele Österreicher ihr Geld gleich auf dem Girokonto liegen lassen. Dies bestätigte nun auch die Arbeiterkammer. „Und genau hier liegt das Problem, denn bei Gehalts-, Pensions-, Jugend- und Studentenkonten gibt es keine entsprechenden Schutzbestimmungen für Konsumenten, das heißt, hier könnte die ‚Geldsteuer‘ zum Zug kommen“, so Wurm.

„Die fleißigen österreichischen Sparer dürfen unter keinen Umständen zu den Melkkühen der Nation verkommen, wie es ja leider im benachbarten Deutschland teilweise schon gang und gebe ist! Der neue Konsumentenschutzminister Anschober ist daher am Zug, rechtzeitig eine entsprechende gesetzliche Regelung beziehungsweise Schutzbestimmungen zu erlassen, um die österreichischen Spareinlagen zu schützen. Wir Freiheitliche werden diesem Treiben jedenfalls nicht tatenlos zusehen und parlamentarische Initiativen in Form von Anträgen und Anfragen setzen, um die Spareinlagen der Konsumenten vor Negativzinsen zu schützen“, betonte Wurm.

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