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22. November 2021

FPÖ – Vilimsky: „Kein Import von gering qualifizierten Arbeitskräften in die EU“

Wien (OTS) - „Die EU will jetzt offenbar die Schleusen für den Import von Arbeitskräften mit geringer Qualifikation öffnen und damit die Migration nach Europa weiter fördern. Das lehnen wir ganz klar ab“, erklärte heute Harald Vilimsky, freiheitlicher Delegationsleiter im Europaparlament. Er bezieht sich auf einen Bericht des Europaparlaments, der am Donnerstag zur Abstimmung ansteht und der die Kommission auffordert, sogenannte „legale Migrationswege“ massiv auszubauen.

„Die Blaue Karte der EU war bisher immer nur hoch qualifizierten Arbeitskräften vorbehalten. Hier wurden ohnehin heuer bereits die Anforderungen abgesenkt. Das aber jetzt weiter auf praktisch alle Arbeitskräfte ohne Rücksicht auf ihre Qualifikation auszudehnen, wäre völlig unverantwortlich. Die Arbeitsmärkte in der Union würden unter Druck kommen, die ohnehin viel zu hohe Migration aufgrund solcher Anreize nur weiter ansteigen“, so Vilimsky. „Wenn wir so anfangen, die Tore für Drittstaatsangehörige noch weiter zu öffnen, dann kann das kein gutes Ende nehmen.“

Für besonders bedenklich hält der freiheitliche EU-Abgeordnete auch die Stellungnahme des Entwicklungsausschusses zu dem Bericht. „Darin wird explizit abgelehnt, dass sich die EU auf Abschreckung von Migration konzentrieren soll und gefordert, dass mehr EU-Mittel für die Erleichterung von Migration verwendet werden sollen statt für deren Beschränkung. Hier sieht man klar, worum es eigentlich geht:

nicht um die Behebung eines behaupteten Arbeitskräftemangels, sondern um den Import von noch mehr Menschen in die Union“, so Vilimsky.

„Mit solchen Vorschlägen soll bislang illegale Migration in die Union legalisiert werden, was natürlich dazu führen wird, dass noch mehr Menschen kommen werden. Wir halten das für eine völlig verantwortungslose Politik gegen die Interessen der europäischen Bürger“, sagte der EU-Abgeordnete.

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