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30. Juli 2020

FPÖ – Schnedlitz: ÖVP-Umfeld entpuppt sich immer mehr zu „Kriegsgewinnlern“

Wien (OTS) - Während die Sinnhaftigkeit der Maskenpflicht im öffentlichen Raum immer mehr in Misskredit gerät, jubelt die Regierungspresse über die hohe Maskenproduktion des Betriebes „Hygiene Austria“. „Natürlich ist eine autarke nationale Produktion an wichtiger Schutzausrüstung ein richtiger Schritt zur Unabhängigkeit in allfälligen Krisen, wenn nicht gerade bei ‚Hygiene Austria‘ ein schaler Beigeschmack wäre“, so heute der freiheitliche Generalsekretär NAbg. Michael Schnedlitz.

Berichten zufolge habe die zu 100 Prozent in Staatsbesitz befindliche Bundesbeschaffung GmbH (BBG) einen mehreren Millionen, man munkelt über mehr als 400 Millionen Euro, schweren Auftrag an die „Hygiene Austria“ vergeben. „Das ist ja so weit so gut, wenn das Wörtchen ‚wenn‘ nicht wäre, denn die Nähe des Bundeskanzler-Büros zu eben dieser Firma ist dermaßen ersichtlich, dass man es gar nicht übersehen kann – Lisa Wieser, die Ehefrau des Geschäftsführers der Palmers AG, welche einen 50-prozentigen Anteil an der ‚Hygiene Austria‘ hält, ist nämlich niemand anderes als eine der engsten Vertrauten des Bundeskanzlers. Um es noch familiärer zu gestalten, wurde ihr Schwager als Geschäftsführer des Maskenproduzenten eingesetzt“, erklärte Schnedlitz.

„Da passt es natürlich gut ins Bild, dass auch bei Auftragsvergaben für PCR-Tests von ‚Freunderwirtschaften‘ gemunkelt wird. Denn auch hier dürfte eine Agentur aus dem engsten Kreis des Kanzlers und der ÖVP zum Zug gekommen sein – die Agentur des Gregor Schütze“, so Schnedlitz und weiter: „Jetzt wird es ‚knackig‘, denn hier schließt sich der Kreis. Schütze betreut die ‚Hygiene Austria‘ und wird in Zukunft die Frau von Innenminister Nehammer beschäftigen.“

„Das Umfeld von Bundeskanzler Kurz entpuppt sich immer mehr zu ‚Kriegsgewinnlern‘, welche die Zeit der Krise gut zu nützen wissen, um Macht und Vermögen zu erweitern. Der Kanzler hat es seit seinem Putsch innerhalb der ÖVP geschafft, ein schwarzes Imperium mit vielen Statthaltern aufzubauen. Daher benötigt Österreich eine FPÖ mit einer starken Stimme und eine wachsame Opposition“, bekräftigte der FPÖ-Generalsekretär, der überdies versicherte, dass alle parlamentarische und rechtliche Möglichkeiten ausgeschöpft werden, um Licht in diesen „Freunderl-Morast“ zu bringen.

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