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10. Juli 2020

FPÖ – Schmiedlechner: FPÖ-Antrag für Zukunftsausrichtung der heimischen Agrarpolitik von ÖVP und Grünen abgelehnt

Wien (OTS) - Um das weiter fortschreitende Bauernsterben anzuhalten und dringend nötige Zukunftsstrategien für die heimische Landwirtschaft auszuarbeiten beziehungsweise umzusetzen, hat FPÖ-Agrarsprecher NAbg. Peter Schmiedlechner einen diesbezüglichen Entschließungsantrag im Parlament eingebracht. Dieser wurde aber gestern im Parlament von der schwarz-grünen Regierung unverständlicherweise abgelehnt. „Österreich muss sich aber endlich zu einer Zukunftsstrategie für die heimische Landwirtschaft und für eine vorausschauende Ernährungssouveränität aufraffen und diese dann im EU-Konzert aller Mitgliedsländer in die neue ‚Gemeinsame Agrarpolitik‘ (GAP) einfließen lassen“, forderte Schmiedlechner.

„Bei der Landwirtschaft und der von dieser garantierten Lebensmittelgrundversorgung handelt es ich um eine besonders wichtige Aufgabe und einem Staatsgrundziel, das breit diskutiert werden muss“, betonte der FPÖ-Agrarsprecher und forderte alle im Nationalrat vertretenen Fraktionen auf, endlich die Praktiker, die täglich in der Landwirtschaft arbeiten, in die parlamentarische Debatte und Konsensfindung einzubinden.

„Wir sind flexibel, wo und in welcher Form das passiert. Sei es im Landwirtschaftsausschuss, in Form eines GAP-Unterausschusses oder auch in einer parlamentarischen Enquete. Wichtig ist die breite Diskussion“, bekräftigte Schmiedlechner seine Forderung vor allem in Richtung der ÖVP und der hier zuständigen Ministerin Köstinger.

Dass die ÖVP unsere Anträge zur Förderobergrenze bei den EU-Förderungen und auch zur Änderung der FFH-Richtlinien zur Sicherung der heimischen Almwirtschaft in Sachen Wolf-Problematik aktuell abgelehnt hat, stimmte Schmiedlechner nicht gerade positiv:

„Weiß die ÖVP da nicht, was sie gerade unseren Bäuerinnen und Bauern antut?“

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