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25. Juni 2020

FPÖ – Mayer: Versorgungssicherheit und Wettbewerb in Gefahr

Wien (OTS) - „Der Rat der EU verlautbarte gestern Nachmittag in seiner ‚Just Transition Fund Verhandlungsposition‘, dass fossile Brennstoffe durch den 40 Milliarden Euro schweren Fonds für einen gerechten Übergang nicht förderfähig sind. Für diesen ‚grünen‘ Fanatismus wird der Steuerzahler am Ende doppelt zur Kassa gebeten“, kritisierte heute der freiheitliche Abgeordnete im Europaparlament Georg Mayer.

„Selbst, wenn man 100 Milliarden Euro in erneuerbare Energien stecken würde, kommt man nicht umhin festzustellen, dass Versorgungssicherheit und Netzstabilität mehr bedürfen als Wind, Sonne und der guten Laune der Profiteure dieser fehlgeleiteten Energiepolitik“, erklärte Mayer. Hintergrund sind die gerade stattfindenden - nicht öffentlichen - Arbeitstreffen auf Ebene des Europäischen Parlaments und des Rates über die Vorhaben des Europäischen Grünen Deals.

„Es wird vollkommen außer Acht gelassen, dass erneuerbare Energien derzeit nur Bruchteile der benötigten Energie erzeugen und aufgrund nicht vorhandener Speicherungsmöglichkeiten Bedarfsspitzen nicht decken können. Am Ende muss man dann trotzdem Gaskraftwerke zuschalten, damit die Netze nicht kollabieren“, meinte Mayer, der im Ausschusses für Industrie, Forschung und Energie die zahlreichen Rechtsakte aus dem Europäischen Grünen Deal von Anfang an einsehen wird, darunter auch jener zur Schaffung des höchstumstrittenen Fonds für einen gerechten Übergang.

„So produziert Österreich einen Großteil seines Stromes aus erneuerbarer Energie, deckt damit aber nur rund ein Drittel seines Bedarfs. Die anderen zwei Drittel werden aus Nachbarländern zugekauft. Die Energieerzeugung in der EU fußt aber vor allem auf Atomenergie (28,6%), Kohle (17,4%), Gas (14,4%) sowie Öl (9,8%) und erreicht damit Dimensionen, die erneuerbare Energie nicht decken kann“, so Mayer.

„Wir setzen alles daran, dass der österreichische Steuerzahler nicht ausgebeutet wird, indem er den grünen Umschwung in Europas Kohleregionen zahlen und zwangsläufig auch jene Gasinfrastrukturen finanzieren wird, derer sich die EU entledigen will“, betonte Mayer.

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