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25. November 2021

FPÖ - Kickl: Offener Brief an ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz in Sachen "Licht ins Dunkel"

Wien (OTS) - FPÖ-Bundesparteiobmann Klubobmann NAbg. Herbert Kickl adressierte einen offenen Brief an ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz. Hintergründe sind die ORF-Spendenaktion "Licht ins Dunkel" und die aus der Sicht von Herbert Kickl tendenziöse Berichterstattung des ORF in der Corona-Krise. Nachstehend der Brief im Wortlaut:

Sehr geehrter Herr Generaldirektor!

Ich bedanke mich ganz herzlich für die Einladung zur "Licht ins Dunkel Spendengala" am 24.12. im ORF. Die Unterstützung von Menschen in Notlagen ist mir ein wichtiges Anliegen.

Erlauben Sie mir vorab vor dem Hintergrund der aktuellen Ereignisse rund um die Diskriminierung von Ungeimpften und Genesenen und die systematische Täuschung von Geimpften (betreffend Wirksamkeit des Impfstoffes, Leugnung von negativen Impffolgen) seitens der Regierung mit intensiver Unterstützung auch des ORF im Interesse der Mitmenschlichkeit folgende Fragen an Sie zu stellen:

Wie vereinbaren Sie die völlig einseitige und schwer tendenziöse Berichterstattung des ORF in Sachen Covid-Maßnahmen mit dem gesetzlichen Auftrag zu umfassender und objektiver Information ihrer Zwangsgebührenzahler sowie mit Ihren hauseigenen Vorgaben, mit ihrer Berichterstattung den Zusammenhalt in der Gesellschaft zu fördern und einen Beitrag zur Meinungspluralität zu leisten?

Wie verträgt sich der Solidaritätsgedanke von „Licht ins Dunkel“ mit der Ankündigung des Bundeskanzlers, dass Weihnachten für Ungeimpfte ungemütlich werden und die Zeit der Solidarität mit dieser Gruppe vorbei sein soll?

Nachdem laut Ausführungen des Bundeskanzlers Geimpfte alles richtig und daher Ungeimpfte offenbar alles falsch gemacht haben (Originalbezeichnung: Zögerer, Zauderer), ist „Licht ins Dunkel" überhaupt an Spenden dieser durch die Regierung und Medien inklusive ORF zu Menschen zweiter Klasse degradierten Österreicher interessiert und können Sie das mit Ihrem Gewissen vereinbaren?

Sind Ungeimpfte und Gesunde, die im ORF über weite Strecken pauschalierend als Corona-Leugner etc. verunglimpft werden, eigentlich moralisch gut genug dafür, ORF-Gebühren zu bezahlen?

Ist der ORF seinerseits bereit, auf die Erhöhung seiner Gebühren zu verzichten und damit einen Beitrag zur Entlastung der Menschen in Zeiten der Corona-Krise zu leisten?

Ich freue mich auf Ihre Antworten und verbleibe

Mit freundlichen Grüßen

Herbert Kickl

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