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26. März 2020

FPÖ – Hafenecker: Bundesregierung muss Medienvielfalt retten und Privatsender unterstützen

Wien (OTS) - Die aktuelle Krise rund um die Ausbreitung des Coronavirus und die damit verbundenen Gegenmaßnahmen ziehen schwerwiegende ökonomische Folgen nach sich, von denen private Rundfunksender in besonderem Ausmaß betroffen sind. FPÖ-Mediensprecher NAbg. Christian Hafenecker, MA forderte daher Bundeskanzler Kurz und die Bundesregierung dazu auf, sofortige Unterstützungsmaßnahmen einzuleiten.

„Durch den massiven Entfall von Erlösen aus Werbeeinschaltungen, die für private Rundfunkveranstalter die Hauptfinanzierungsquelle darstellen, auf einen nicht absehbaren Zeitraum infolge der aktuellen Krise stehen Privatsender vor existenziellen Problemen. Seitens des Verbandes österreichischer Privatsender wird bereits davor gewarnt, dass ohne Hilfsmaßnahmen der Programm- und Sendebetrieb bereits innerhalb weniger Wochen aus finanziellen Gründen nicht mehr gewährleistet werden kann. Die schwarz-grüne Bundesregierung darf hier nicht wegschauen, sondern muss sofort im Sinne des Erhalts der Medienvielfalt Unterstützungsmaßnahmen ergreifen“, sagte Hafenecker.

Der freiheitliche Mediensprecher richtete daher eine parlamentarische Anfrage an den zuständigen Bundeskanzler Sebastian Kurz, in der er sofortiges Handeln sowie Aufklärung darüber fordert, ob und welche konkreten Hilfsmaßnahmen die Bundesregierung für Privatsender plant.

„Auch zur Bewältigung der gegenwärtigen Krise leisten Privatsender durch ihre Berichterstattung aber auch ihrer Unterhaltungsprogramme einen wichtigen Beitrag. Ihr weiterer Fortbestand muss daher zur Bewahrung des Medienpluralismus und damit eines möglichst breiten Angebots für die Bürgerinnen und Bürger sichergestellt werden“, betonte Hafenecker.

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