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10. Mai 2022 | FPÖ, Medien

FPÖ fordert sofortige Entschuldigung für „Regierungsbande“-Entgleisung im ZIB Magazin

Bundesparteiobmann Kickl und Mediensprecher Hafenecker kündigen Beschwerde bei KommAustria an und prüfen weitere medienrechtliche Schritte.

Kickl und Hafenecker fordern sofortige Entschuldigung von ORF-GD Weißmann für gestrige „Regierungsbande“-Entgleisung im ZIB Magazin.

Foto: FPÖ

Im ZIB-Magazin gestern, Montag, wurde unter dem Titel „Ministerkarussell dreht sich weiter“ über die Regierungswechsel der vergangenen Jahre berichtet, auch über das Ende von Türkis-Blau. „Die freiheitlichen Minister wurden von der Off-Sprecherin als ‚blaue RegierungsBANDE‘ bezeichnet. Das ist eine Entgleisung des öffentlich-rechtlichen ORF, die ihresgleichen sucht. Wir fordern von ORF-Generaldirektor Roland Weißmann sofort eine offizielle Entschuldigung“, betonten FPÖ-Bundesparteiobmann Klubobmann Herbert Kickl und FPÖ-Mediensprecher Christian Hafenecker.

ORF per Gesetz zur Objektivität verpflichtet

„Wir werden uns das sicher nicht gefallen lassen. Dieser unglaubliche Eklat wird auch in den ORF-Gremien zu diskutieren sein. Wir werden eine Beschwerde bei der KommAustria einreichen und prüfen darüber hinaus weitere medienrechtliche Schritte. Der ORF hat einen per Gesetz klar definierten öffentlich-rechtlichen Auftrag. Der ORF ist per Gesetz zur objektiven und ausgewogenen Berichterstattung verpflichtet. Der in diesem redaktionellen Beitrag verwendete Begriff 'RegierungsBANDE' für freiheitliche Minister widerspricht ja wohl ganz klar dem Objektivitätsgebot“, kündigten Kickl und Hafenecker an.

Zwangsgebühren durch nichts mehr zu rechtfertigen

„Da sind gestern im ORF offensichtlich alle Dämme gebrochen, wenn Freiheitliche ohne Genierer und in Bausch und Bogen in die Nähe von Kriminellen gerückt werden. Derartiges verletzt denklogisch das Objektivitätsgebot. Was die Redaktion des ZIB Magazins privat über die FPÖ denkt, geht uns nichts an. Wenn die Damen und Herren aber glauben, sie hätten das Recht, im Schutz des von Zwangsgebühren-Zahlern gespeisten ORF die Zuschauer mit einer derartigen Diffamierung zu beglücken und jedwedes journalistische Ethos über Bord zu werfen, dann sind sie schief gewickelt. Solche Beiträge wie gestern sind im Gegenteil ein weiterer Beweis dafür, dass die Zwangsgebühren abgeschafft werden müssen“, so Hafenecker.

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