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07. Juli 2020

FPÖ – Brückl: FPÖ-Anträge stellen geregelten Unterricht sicher und beseitigen Corona-Defizite

Wien (OTS) - Als „Notwendigkeit“ bezeichnete heute der freiheitliche Bildungssprecher NAbg. Hermann Brückl die FPÖ-Anträge zur Sommerschule und zum Regelunterricht für das kommende Schuljahr, um wieder Ordnung in das ÖVP-Schulchaos der letzten Monate zu bringen.

„Der heutige Bildungsschwerpunkt in der Nationalratssitzung wäre der richtige Zeitpunkt, die Trendumkehr in der Schulpolitik zu schaffen. Vor allem die geplante Sommerschule muss ausgeweitet und ergänzt werden, hierzu sind die Pläne von Minister Faßmann leider nichtssagend. Wir wollen ein breiteres Angebot für alle Schüler. So soll nicht nur das Fach Deutsch Gegenstand der Sommerschule sein. Daneben muss auch sichergestellt werden, dass den Schülern das Angebot kostenlos zur Verfügung gestellt wird und die eingesetzten Lehramtsstudenten auf dem Niveau von außerordentlichen Zivildienern entlohnt werden. Außerdem ist dafür Sorge zu tragen, dass ausreichend Lehrkräfte für die Betreuung vorhanden sind“, sagte Brückl.

„Die im Mai 2020 von Minister Faßmann kundgemachte Verordnung zur Bewältigung der COVID-19-Folgen im Schulwesen ist in Teilen auch für das Schuljahr 2020/21 in Kraft und lässt befürchten, dass auch im kommenden Schuljahr keine Rückkehr zum regulären Unterricht geplant ist. Das ist im Hinblick auf die wenigen Fälle unter Schülern und Lehrern sowie der geringen Rolle von Kindern bei der Verbreitung von Covid-19 nicht tragbar. Nicht zu vergessen, sind die Warnungen vieler Psychologen vor Homeschooling und Schulschließungen, die schwerwiegende psychische Schäden bei Schülern hervorrufen können“, betonte Brückl.

„Deshalb fordern wir Minister Faßmann auf, dem Chaos ein Ende zu setzen und dafür Sorge zu tragen, dass im Schuljahr 2020/21 mit einem geregelten und normalen Unterricht gerechnet werden kann. Die ‚neue‘ Normalität muss auch im Schulbereich ausgedient haben“, sagte der FPÖ-Bildungssprecher.

Hier hätte sich Brückl auch eine bessere Koordinierung bei den Schulschließungen in Oberösterreich gewünscht. Leider sei das bezeichnend für die chaotischen Verhältnisse im ÖVP-Bildungsministerium. Dazu komme der oberösterreichische Alleingang, die Maskenpflicht wieder generell einzuführen. Es könne nicht sein, dass ständig Dinge auf eigene Faust durchgesetzt werden, ohne an Koordinierung zu denken, so Brückl.

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