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25. März 2020

FPÖ – Belakowitsch: Angebliche selektive Tests machen aus Corona-Super-Gau in Ischgl einen Mega-ÖVP-Skandal

Wien (OTS) - „Kanzler Kurz und Gesundheitsminister Anschober betonen stets, wie gut, wie eng abgestimmt und wie professionell das Krisenmanagement und die Zusammenarbeit auch mit der schwarz-grünen Landesregierung in Tirol sei. Das bedeutet aber auch, dass die Bundesregierung zu jedem Zeitpunkt über die unverantwortliche Vorgangsweise, sprich die viel zu späte Reaktion auf die Coronavirus-Infektionen in Ischgl und darüber hinaus, voll im Bilde war und damit selbstverständlich die volle Mitverantwortung für den gesundheitspolitischen Super-Gau trägt, der weit über Tirol hinausreicht“, betonte heute die stellvertretende FPÖ-Klubobfrau Nationalratsabgeordnete Dagmar Belakowitsch.

Ein aktueller Bericht der Kronen Zeitung lege außerdem nahe, dass bei den Testungen im Coronavirus-Hotspot Ischgl gemauschelt und getrickst wurde. „Wenn es tatsächlich stimmt, dass die Landessanitätsdirektion Tirol eine selektive Testung bestellt hat und das womöglich mit Wissen und Willen des Landessanitätsdirektors, des Gesundheitslandesrates oder gar des ÖVP-Landeshauptmannes, dann sind diese Herren mit dem heutigen Tage allesamt rücktrittsreif. Dann wird aus dem gesundheitspolitischem Super-Gau ein Mega-ÖVP-Skandal. Dazu kommt, dass auch weiterhin der begründete Verdacht besteht, dass mächtige ÖVP-Wirtschaftskreise, an der Spitze Wirtschaftsbund-Obmann Franz Hörl, massiven Einfluss auf die Behörden genommen haben“, erklärte Belakowitsch.

Jetzt sei es – vom Bundeskanzler abwärts – dringend notwendig, die gesundheitspolitische Großbaustelle Tirol zu sanieren. „Es kann nicht sein, dass in der sich weiter verschärfenden Coronavirus-Krise offensichtlich unfähige Spitzenpolitiker und -beamte weiterhin an wichtigen Schalthebeln sitzen. Denn das kann am Ende sogar sehr viele Leben kosten. Und dafür werden sich die Verantwortlichen vom Bund bis hinunter zum Land Tirol und den Bezirkshauptmannschaften zu verantworten haben“, so Belakowitsch.

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