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25. März 2020

FPÖ – Angerer zu Coronavirus: Heimische Schutzbekleidungsproduktion ohne ‚bürokratische Fallstricke‘ notwendig

Wien (OTS) - „Wenn – laut einem Bericht im heutigen Ö1-Morgenjournal - nun spät, aber doch das Wirtschaftsministerium nächste Woche eine Zertifizierungsstelle im Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen für beschleunigte Verfahren im Bereich Schutzbekleidung einrichten will, darf dann die Unterstützung heimischer Produzenten, die schon seit geraumer Zeit diese auf Eigeninitiative produzieren, nicht aufgrund ‚bürokratischer Fallstricke‘ gebremst werden“, forderte heute der freiheitliche Wirtschaftssprecher NAbg. Erwin Angerer.

„Die schwarz-grüne Bundesregierung muss nun dafür Sorge tragen, dass langwierige Zulassungsverfahren ausgesetzt und normentsprechende medizinische Schutzprodukte so rasch wie möglich für den Markt freigegeben werden. Es braucht nun Entscheidungskraft und es darf unsere Handlungsfähigkeit nicht länger durch festgefahrene Strukturen und bürokratische Hürden eingeschränkt werden“, so Angerer, der darauf hofft, dass es nun zu baldigen und regionalen Lösungen zur Ausstattung mit Schutzmasken kommen wird.

„Es ist bewundernswert, mit welchem Engagement sich unsere Unternehmen darum bemühen, Schutzmasken, Desinfektionsmittel oder Schutzanzüge in kürzester Zeit herzustellen, um die Sicherheit für uns alle und vor allem für jene, die tagtäglich ihre Gesundheit zum Wohle aller in Krankenhäusern, Ordinationen und Pflegeinrichtungen riskieren, zu erhöhen. Ihnen und dem medizinischen Personal gilt unser Dank. Es liegt jetzt an der Regierung, den Betrieben für ihr selbstständiges Handeln bestmögliche Rahmenbedingungen zu schaffen“, betonte Angerer.

Bei der Bewältigung der Corona-Krise zeige sich aber auch, dass das medizinische Personal in ganz Österreich einen ungeheuren Beitrag leiste, um das System aufrecht zu erhalten und die Gesundheit aller zu gewährleisten. „Dass aufgrund von Produktions- beziehungsweise Lieferengpässen wichtige Medizinprodukte sowie Schutzausrüstungen Pflegern und Ärzten selbst nicht zur Verfügung stehen, ist ein hausgemachtes Problem. Die Produktion wurde jahrelang ausgelagert und ein Abhängigkeitsverhältnis zum asiatischen Markt eingegangen, das in Zeiten wie diesen ausgereizt ist. Hier muss es nun in Richtung Herstellung in Österreich gehen“, betonte der FPÖ-Wirtschaftssprecher.

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