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07. Mai 2020 | Bildung

Faßmann-Pressekonferenz: Lediglich ein "inhaltsloses Geschwurbel"

FPÖ-Wissenschaftssprecher Graf: "Keine konkreten Fakten, keine fixen Termine: Der ÖVP-Bildungsminister hat heute den Studenten mehr Verunsicherung als notwendige Klarheiten vermittelt."

„Lediglich ein ‚inhaltsloses Geschwurbel‘ ließ heute der ÖVP-Wissenschaftsminister vom Stapel“: Mit diesen Worten kommentierte heute, Donnerstag, der freiheitliche Wissenschaftssprecher Martin Graf die Pressekonferenz von ÖVP-Bildungsminister Heinz Faßmann. „Wo da die ‚nächsten Schritte im Bereich der Hochschulen‘ waren, wie es in der Ankündigung der Pressekonferenz hieß, lässt sich aber nach den Ausführungen des Ministers nicht einmal erahnen“, so Graf.

Braucht man so ein Wissenschaftsministerium?

„So hat Faßmann überhaupt nichts darüber berichtet, wie es mit den österreichischen Universitäten tatsächlich weitergehen soll, ob nun individuell aufgesperrt wird, oder nicht. Auch präsentierte der Minister zum Aufnahmetest für das Medizinstudium kein neues Konzept. Dieser Test wird einfach verschoben und soll nun entweder am 14. August, oder im Zeitraum von 28. September bis 7. Oktober stattfinden. Es ist schon klar, dass Corona-bedingt die Situation an den Unis nicht einfach ist, aber Faßmann hat mit seiner heutigen Pressekonferenz den Studenten mehr Verunsicherung als notwendige Klarheiten vermittelt. Wenigstens beim Dozieren über die Hygieneregeln schien der Minister sattelfest zu sein“, betonte Graf, „und nach diesem schwachen Auftritt stellt sich die berechtigte Frage, ob man ein Wissenschaftsministerium in der Form überhaupt noch braucht.“

Weg von der "verschulten" Universität

„Es ist nur zu hoffen, dass diese Corona-Krise beim Wissenschaftsminister zumindest eines bewirkt, dass vom ‚Weg der verschulten Universität‘ Abstand genommen wird und es zur Rückkehr zu einer echten akademischen Bildungseinrichtung kommt“, betonte der FPÖ-Wissenschaftssprecher.

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