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23. Juni 2022 | Frauenpolitik, Gesundheit

Erweiterte Suizide: Präventionsmaßnahmen nötig, um Verzweiflungstaten zu verhindern

FPÖ-Seniorensprecherin Ecker: "Wir müssen uns die Frage stellen, was dazu geführt hat. Sind es Alterseinsamkeit, Hilflosigkeit, Krankheit, etwaige Überforderung bei der Pflege?"

FPÖ-Seniorensprecherin Ecker zu erweiterten Suiziden: "Präventionsmaßnahmen nötig, um Verzweiflungstaten zu verhindern."

Foto: FPÖ TV

Vor dem traurigen Hintergrund eines erneuten erweiterten Suizids stellte heute, Donnerstag, die freiheitliche Frauen- und Seniorensprecherin Rosa Ecker im Rahmen der Ausschusssitzung zu den Tagesordnungspunkten bezüglich „Gewalt an Frauen“ fest: „Wir müssen uns die Frage stellen, was dazu geführt hat. Sind es Alterseinsamkeit, Hilflosigkeit, Krankheit, etwaige Überforderung bei der Pflege? Die Gründe dafür müssen analysiert werden, und wir müssen den Menschen eine Hilfestellung bieten, um aus dieser Spirale herauszukommen und eine derartige Verzweiflungstat zu verhindern.“

Schon vier Fälle allein in diesem Jahr

„Die allein seit Jahresbeginn bekannten vier Fälle sind nicht in die Kategorie 'Gewalt gegen Frauen' einzuordnen. Markant ist, dass es ältere Personen waren, die offensichtlich die Herausforderungen der Pflege nicht mehr geschafft haben, womöglich auch vor dem Hintergrund der Teuerungswelle finanzielle Zukunftsängste hatten, vielleicht sogar gemeinsam diese Entscheidung getroffen haben. Wir wissen auch ausreichend, dass gerade viele Ältere in unserem Land, verstärkt durch die Pandemie in den letzten zwei Jahren, vereinsamt sind und sich alleingelassen fühlen“, so Ecker.

Hier helfen weder Frauenberatung, noch Gewaltschutz

„Um derartige Fälle zu verhindern, helfen weder eine Frauenberatungsstelle, noch ein Gewaltschutzgipfel. Wir müssen umgehend präventive Maßnahmen erarbeiten, um vor allem ältere Menschen vor solchen Verzweiflungstaten zu bewahren“, forderte Ecker.

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