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22. Mai 2020 | Innenpolitik

"Corona-Post-Skandal" muss lückenlos geklärt werden

FPÖ-Vize-Klubobfrau Belakowitsch: "Hier kann man nicht einfach zur Tagesordnung übergehen - ÖVP-Finanzminister Blümel muss nach Versagen des Post-Managements einschreiten."

Corona-Post-Skandal muss lückenlos geklärt werden -

Foto: Pixabay

News Detail„Nach dem Corona-Post-Skandal darf man nicht einfach zur Tagesordnung übergehen“, betonte heute die stellvertretende FPÖ-Klubobfrau Dagmar Belakowitsch. Vor allem ÖVP-Finanzminister Blümel dürfe in seiner Eigenschaft als Eigentümervertreter nicht einfach die Hände in den Schoß legen, sondern müsse für eine lückenlose Aufklärung sorgen. Denn das Post-Management habe ein inakzeptables Fehlverhalten an den Tag gelegt und damit auch die Gesundheit zahlloser Österreicherinnen und Österreicher gefährdet.

Post-Vorstand mit Rekord-Gehältern

„Dem Vernehmen nach haben die drei Postvorstände allein im Jahr 2019 3,4 Millionen Euro Vorstandsbezüge erhalten sowie 3,6 Millionen aus dem aktienbasierten Vergütungsprogramm. Das sind geradezu obszöne Summen, für die man sich wohl zumindest erstklassige Arbeit erwarten darf“, meinte Belakowitsch. „Diese Arbeit wurde aber nicht geleistet. Ganz im Gegenteil wurden Deals mit zweifelhaften Leiharbeitsfirmen abgeschlossen, die ganz offensichtlich nicht überprüft wurden und somalische Asylwerber eingesetzt haben, während beinahe zwei Millionen Österreicher in Kurzarbeit oder arbeitslos sind“, kritisierte die stellvertretende FPÖ-Klubobfrau. Von diesen Menschen wären sicher viele froh gewesen, wenn sie einen Job bei der Post bekommen hätten.

Personelle Konsequenzen erforderlich

Die Minister Blümel und Aschbacher seien jetzt gefordert, bei der Post klar Schiff zu machen und solche Vorgänge für die Zukunft ein für alle Mal auszuschließen, forderte Belakowitsch. Die für diesen Skandal verantwortlichen Personen dürften nicht in ihren Positionen belassen werden.

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