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21. März 2020 | Sport

Coronavirus – FPÖ fordert finanziellen Schutzschirm für Vereine

„Vereine leisten unschätzbaren Beitrag in unserer Gesellschaft – gerade auch in der aktuellen Krise!“

Fotomontage FPÖ bzw. pixabay.com

FPÖ-Klubobmann Herbert Kickl forderte, dass auch Vereine aus dem Corona-Hilfspaket entschädigt werden. „Sportvereine beispielsweise können derzeit ihre Anlagen nicht nutzen, die Kosten für Miete, Energie, Versicherungen, Instandhaltung und teilweise auch Personal laufen aber trotzdem weiter. Einnahmen aus dem Verkauf von Eintrittskarten für Wettkämpfe gibt es hingegen keine und auch Sponsoren springen ab, weil sie häufig selbst von der Krise finanziell stark betroffen sind“, begründete Kickl den freiheitlichen Vorstoß.

Kickl: „Der Staat muss einspringen!“

Erschwerend komme hinzu, dass auch bei den Vereinen – gleich wie bei zahlreichen Unternehmen – die Organe mit dem persönlichen Vermögen haften, wenn der Verein zahlungsunfähig werden sollte. „Es ist niemandem zumutbar, der sich ehrenamtlich für einen Verein engagiert, den völlig unverschuldeten finanziellen Ruin des Vereins auch noch mit dem eigenen Geld ausbaden zu müssen. Wenn der Staat hier nicht rasch einspringt, wird die Bereitschaft vieler Funktionäre, ihre Freizeit zu opfern, wohl rapide abnehmen“, warnt Kickl, der neben dem Bund auch die Länder und Gemeinden auffordert, Vereine rasch und unbürokratisch zu unterstützen.

„Vereine leisten großartige Arbeit!“

Die Gesellschaft sei es den Vereinen und den darin engagierten Bürgern auch in besonderem Maße schuldig, sie vor finanziellen Verlusten zu bewahren, „weil die rund 125.000 Vereine in Österreich in allen Bereichen einen unschätzbaren Beitrag zur Lebensqualität in Österreich leisten“, betonte Kickl. „Und diesen Beitrag leisten sie auch in der aktuellen Krise, indem die Mitglieder aufeinander schauen und einander unterstützen, wenn jemand auf Hilfe angewiesen ist und im Familienumfeld niemand da ist, der diese Hilfe leisten kann“, strich der freiheitliche Klubobmann hervor.

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