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Bundesweiter "Lockdown" rückt immer näher - Regierung soll endlich ehrlich kommunizieren

FPÖ-Bundesparteiobmann Hofer: "Österreich in einer Endlosschleife aus Hoffnung und Enttäuschung gefangen."

Bundesweiter "Lockdown" rückt immer näher - Regierung soll endlich ehrlich kommunizieren - FPÖ-Bundesparteiobmann Hofer: "Österreich in einer Endlosschleife aus Hoffnung und Enttäuschung gefangen."

Foto: FPÖ

Die Zahl der Corona-positiven Menschen steigt weiter an. Heute, Freitag, wurden 3.895 Neuinfektionen gemeldet. Diese Entwicklung hat FPÖ-Bundesparteiobmann Norbert Hofer schon vor zwei Wochen nach einem Corona-Gipfel mit der Bundesregierung und Experten aufgrund deren Prognose ehrlich angekündigt: „Was im Osten Österreichs ab 1. April Realität ist, nämlich ein 'harter Lockdown', wird bei gleichbleibender Strategie der Bundesregierung unweigerlich und sehr rasch wieder auf das ganze Land zukommen. Die Bundesregierung darf den Menschen nicht länger falsche Hoffnungen machen. Österreich wird bis zum Sommer keinesfalls immunisiert sein. Dementsprechend ist für Jahresmitte auch keine massive Entspannung zu erwarten. Die Regierung weiß das und macht den Menschen trotzdem falsche Hoffnungen.“

Erneutes Zusperren bringt nichts mehr

 

Die "Lockdown"-Politik ist für den FPÖ-Obmann jedoch eine Sackgasse: „Die Menschen können nicht mehr. Die andauernde Isolation und das Fehlen von sozialen Kontakten führt zu einer psychosozialen Krise und als Notwehr zu immer mehr Treffen im privaten Bereich. Und dort stecken sich Menschen weiterhin an. Ein erneutes Zusperren bringt nicht mehr die erhofften Ergebnisse. Wir müssen ein öffentliches Leben unter klaren, strikten und praxisnahen Regeln wieder ermöglichen. Nur so können wir eine Trendumkehr schaffen, bei der wir die Menschen auch mitnehmen können.“

Auf bewährte Hygienekonzepte zurückgreifen

 

Praxisferne Regeln wie Zutrittstests für den Handel sieht Hofer skeptisch: „Von solchen Maßnahmen profitieren werden nur die großen ausländischen Online-Händler wie Amazon & Co. Die Situation für den heimischen Handel wird zusätzlich verschärft. Die bewährten Hygienekonzepte der Betriebe und Regeln wie Abstandhalten im Handel, der Gastronomie, in Hotels, aber auch im Kulturbereich werden von allen Beteiligten mitgetragen. Daher fordere ich auch, dass die Sozialpartner zu den kommenden Corona-Gipfeln mit eingeladen werden, um 'Lockdowns' durch ein praxisnahes, effizientes, evidenzbasiertes und kontrollierbares Regelwerk zu verhindern. Gelingt das nicht, findet das gesellschaftliche Leben ausschließlich im Schatten statt, stirbt die Wirtschaft, wird der Arbeitsmarkt vernichtet, trocknet die Kultur aus und leiden Kinder und Senioren ganz besonders“, hält Hofer abschließend fest.

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